Der Nil - Afrikas Lebensader

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Land und Leute

Mit 6650 Kilometern ist der Nil der längste Fluss der Erde. Er durchquert sieben Länder und 26 Großstädte, bis er in Ägypten im Mittelmeer mündet. Der Weg, den er sich über Jahrtausende vom Herzen Afrikas Richtung Norden gegraben hat, führt aus 2700 Metern Seehöhe im Grenzland zwischen Ruanda und Burundi durch tropisches Gebiet über spektakuläre Wasserfälle quer durch die Sahara. Vom Viktoriasee, wo Fischer noch einen reichen Fang erzielen, führt ein Wasserlauf zum Nil. Hier leben große Nilpferd- Gruppen. Sie sind nicht die einzigen, die ihren Namen von diesem Fluss erhalten haben: Die bis zu zwei Meter langen Nilwarane plündern hier häufig die Gelege des Nilkrokodils. Auf seinem weiteren Weg passiert der Nil die Ruinen des extravaganten Jagdhauses von Idi Amin, dem einstigen Diktator Ugandas. Hier leben heute Warzenschweine und Paviane. Nachts streifen Hyänen und Leoparden umher. Im Sudan baden Elefantenherden mit ihren Jungtieren an den seichten Ufern. Weiter stromabwärts strebt der Nil durch die riesige Geröllwüste der Sahara - sie ist die Heimat der Dromedare und Skarabäen. Das Flussbett mäandert vorbei an Pyramiden und Bauwerken altägyptischer Kulturen. Sie erinnern an die Zeit, als der Nil noch regelmäßig weite Teile seiner Uferflächen überschwemmte und einen dunklen fruchtbaren Schlamm hinterließ. Er gab dem Land seinen Namen: Kemet, "das schwarze Land", wie Ägypten ursprünglich hieß. Der Assuan-Damm und die stetig wachsende Bevölkerungsdichte entlang seines Laufs haben den Wasserverbrauch und damit das Volumen seiner Wasserführung völlig verändert. Der gigantische Strom, der seit vielen Jahrhunderten das Siedeln in diesem trockenen Landstrich ermöglicht, ist heute durch starke Verschmutzung und Wasserverlust infolge des Klimawandels ein gefährdetes Gewässer.
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Schnell ermittelt - Leben

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Schnell ermittelt - Leben

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TV-Kriminalfilm

In einem Wiener Krankenhaus liegt seit Tagen ein namenloses Mädchen, das keiner vermisst. Sie wurde offenbar nachts angefahren. Angelika Schnell und Franitschek machen sich auf zum Unfallort. Im Burgenland angekommen, heißt man sie nur mäßig begeistert willkommen. Man hat dort ganz andere Probleme, denn der Sohn des Bürgermeisters hatte gerade einen tödlichen Unfall. Zwei Unfälle am selben Ort, so knapp hintereinander? Das kommt Angelika seltsam vor. Sie vertieft sich in die Geschichten der Menschen im Ort und merkt, dass es unter der Oberfläche brodelt. Der Schlüssel zu den beiden Unglücken scheint ein Geheimnis zu sein, das die Menschen tief in ihren Herzen vergraben haben.
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