Doku online streamen

Do 20.02.

Serien Sport
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARTE Doku
Video
Video
52:25
Wallis und Edward DOKUMENTATION Ein Herz und keine Krone, D 2012
Wallis Simpson, Herzogin von Windsor, war wohl die meistgeschmähte Frau des 20. Jahrhunderts. Als Ehefrau von Edward VIII. – nach seiner Abdankung Herzog von Windsor – war sie bis zum Ende ihres Lebens, und auch noch danach, besonders in der britischen Öffentlichkeit größter Verachtung ausgesetzt. Die Beleidigungen, die sie erdulden musste, reichten von „rechtswidriger Ehe“ über „Nymphomanin“, „Hure“ bis hin zu einer „Sexathletin“, die ihr Gewerbe angeblich in den Bordellen Chinas gelernt habe. Es wurden Gerüchte verbreitet, die von der Geheimdiensttätigkeit für die Nazis bis hin zu einer Affäre mit dem deutschen Außenminister während der NS-Diktatur, Joachim von Ribbentrop, reichten. Selbst im Jahr 2003 tauchten noch Dokumente auf, die behaupteten, Wallis Simpson habe 1935 gleichzeitig eine Affäre mit dem britischen Thronfolger und einem Autoverkäufer gehabt. Ohne Zweifel war Wallis der Grund für die Abdankung von Edward VIII. als britischer König. Aber woher kam diese Abneigung? Und wie sehr wurde diese von ihrer Schwägerin, der Mutter von Königin Elizabeth II., verbreitet? Die Dokumentation fragt auch, wie sehr die Beziehung Edwards mit Wallis Simpson eine gute Gelegenheit für die britische Regierung war, sich des unliebsamen Monarchen zu entledigen. Wo liegt nun die Wahrheit? War Wallis eine gefährliche Abenteurerin, die die Nähe zum britischen König nutzte, um damit gesellschaftlichen Aufstieg zu erlangen? Oder war sie das unschuldige Opfer – die Frau, die durch die Ehe mit dem Herzog von Windsor größter Verschmähung bis hin zur Einsamkeit ausgesetzt war? Die Dokumentation geht Gerüchten und Mythen nach und zeichnet das Porträt eines ungewöhnlichen Lebens.
23.02.
Wallis und Edward DOKUMENTATION Ein Herz und keine Krone, D 2012
ARTE Doku
Video
Video
43:00
Inseln Italiens LANDSCHAFTSBILD Isole Tremiti, D 2019
Fünf winzige Inseln, gerade mal drei Quadratkilometer Italien, mitten im Meer: die Tremiti-Inseln in der Adria. Von den fünf Inseln sind nur zwei bewohnt: San Domino, die Größte des winzigen Archipels; San Nicola, seit Tausenden Jahren besiedelt. Menschenleer sind Il Cretaccio, der Kreidefelsen, Caprara, die Kaperninsel, und die gesperrte Insel Pianosa. Die Tremiti sind ungeschminkt und ehrlich. Gerade mal 279 Menschen leben auf den Inseln. Acht Tremitesi bereichern die Dokumentation: Lucretia, die Meeresbiologin, Flavia und Roberto, die Fischer, Anna-Lisa, das Multitalent, Domenico, der Kapernsammler, Karolina, die Köchin, Adelmo, der Taucher, und Rachele, die Kunsthistorikerin. Sie geben Einblick in die Lebensgewohnheiten, Siedlungsgeschichte, Kultur, Historie, Flora und Fauna über und unter Wasser, der Inseln. Die Tremiti sind ein kleines Paradies. Pittoresk, bisweilen fulminant und weitgehend unberührt. Dennoch bricht die wirre Welt da draußen manchmal über die Tremiti herein: Zu viele Tagesgäste und zu viel Plastikmüll – das sind die zwei großen Herausforderungen der Inseln. Wer hinfährt, der sollte deshalb unbedingt über Nacht bleiben. Alles ist klein und familiär, die Hotels, die Restaurants, die Badebuchten, die Orte selbst. Die Tremitesi sind herzlich, gerade heraus und aufrichtig. Insulaner im besten Sinn: begeistert von ihren Inseln, weltoffen gegenüber jedem Besucher, bereit, ihr Wissen, ihre Leidenschaft und ihre Wahrhaftigkeit mit denjenigen zu teilen, die sich für sie interessieren.
05.03.
Inseln Italiens LANDSCHAFTSBILD Isole Tremiti, D 2019
ZDF Doku
Video
Video
15:57
ZDF spezial ZEITGESCHEHEN Tödliche Schüsse
Ein schweres Gewaltverbrechen erschüttert Hanau. Bei Angriffen auf zwei Shisha-Bars wurden neun Menschen erschossen. Die Bundesanwaltschaft schätzt den mutmaßlichen Täter als fremdenfeindlich ein. Hintergründe zu der Tat und den Opfern in einem ZDFspezial um 19.20 Uhr mit Matthias Fornoff.
ARTE Doku
Video
Video
43:00
Inseln Italiens LANDSCHAFTSBILD Liparische Inseln, D 2019
Das Leben auf den Liparischen Inseln verlangt den Bewohnern viel ab. Nur mit Fleiß und Genügsamkeit lässt es sich hier leben. Süßwasser wurde hier früher noch in Zisternen gesammelt, bis Anfang der 90er Jahre schließlich auch die kleine Insel Alicudi vom Wasserschiff versorgt werden konnte. Doch bis heute sind bei Sturm, wenn kein Schiff im Hafen ankern kann, die Inseln von der Außenwelt abgeschnitten. Doch nicht nur das Wetter, auch die Vulkane sorgen immer mal wieder für Unruhe. Der Stromboli auf der gleichnamigen Insel ist der einzige Vulkan Europas, der ständig aktiv ist. Er bricht im 15-Minuten-Takt aus. Manchmal so sehr, dass eine Rauchsäule mehrere Kilometer hoch in den Himmel steigt. Die Stärke seiner Eruptionen lässt sich trotz permanenter Überwachung nicht sicher voraussagen. Als gefährlichster Vulkan aber gilt der Vulcano. Seine letzte Ausbruchsphase dauerte fast zwei Jahre und endete 1890. Er ist nicht erloschen, sondern ruht nur. Experten rechnen in den nächsten Jahrzehnten mit einem verheerenden Ausbruch. Lange Zeit lebten die Menschen auf den Inseln vom Fischfang, vom Wein-, Oliven- und Kapernanbau. Noch hält sich der Tourismus in Grenzen, denn der Archipel ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Viele der Bewohner kämpfen für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft. Zu wünschen ist ihnen, dass ihre Umwelt den Schutz erhält, der ihr gebührt und der sie vor den Auswüchsen des Massentourismus verschont.
05.03.
Inseln Italiens LANDSCHAFTSBILD Liparische Inseln, D 2019
ARTE Doku
Video
Video
26:01
Rituale der Welt DOKUMENTATION Karneval auf Haiti: die Schatten der Vergangenheit, F 2019
In Jacmel an der Südküste Haitis feiern die Haitianer seit mehr als drei Jahrhunderten einen riesigen Straßenkarneval. Es ist der Karneval der Geister, bei dem mitten im ausgelassenen Treiben der Toten gedacht wird. Ob als schaurige Kreaturen, Teufel oder Diktatoren verkleidet – bei der Parade ziehen die Kostümierten drei Tage lang durch die Hauptstraßen Jacmels. Die Anthropologin Anne-Sylvie Malbrancke erlebt den Karneval an der Seite von Rony und Elie. Rony will sich diesmal als Chaloska verkleiden – eine Figur, die an den General Charles Oscar Etienne erinnert, der für den Tod Hunderter politischer Gefangener verantwortlich war. Beim Karneval von Jacmel ist er bis heute eine der meistdargestellten Personen. Elie will sich als Bossale verkleiden. Körper und Gesicht wird er dafür mit Schlamm und Ruß bedecken, wie es auch bei den Sklaven der Fall war, die von Afrika nach Haiti verschleppt wurden, um auf dem Land zu arbeiten. Der junge Mann ist stolz auf seine Vorfahren. Die Bossales kämpften erfolgreich für ihre Freiheit. Haiti war die erste schwarze Republik, die im Jahr 1804 ihre Unabhängigkeit erreichte. In dem Land, das zu den ärmsten der Welt gehört und in seiner Vergangenheit von Sklaverei, Diktaturen, Naturkatastrophen und Epidemien heimgesucht wurde, sind die Feierlichkeiten unglaublich ausgelassen. Auf den Karnevalswägen sind Baby Doc und andere Diktatoren des Landes zu sehen, etwa wie sie mit Vater Aids und Erdbebenzombies tanzen. Die Haitianer verschaffen sich Abstand zu ihrer schmerzlichen Vergangenheit, indem sie die Geister der Vergangenheit mit ihren Masken zum Leben erwecken. Der Karneval ist eine Form der Erinnerungsarbeit: Er ermöglicht es den Bewohnern des Landes zurückzublicken und sicherzustellen, dass sich bestimmte Ereignisse nicht wiederholen.
24.02.
Rituale der Welt DOKUMENTATION Karneval auf Haiti - Die Schatten der Vergangenheit, F 2019
ARTE Doku
Video
Video
2:40
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Marion Cotillard, F 2018
ARTE Doku
Video
Video
60:44
Divino#Inferno DOKUMENTARFILM Auguste Rodin und sein Höllentor, F 2015
„Das Höllentor“ von Auguste Rodin gehört zu den berühmtesten Meisterwerken der modernen Kunst: In der Dokumentation erzählt der Regisseur Bruno Aveillan, der selbst Bildhauer ist, die faszinierende Geschichte der geschichtsträchtigen Skulptur. Zusammen mit der Schriftstellerin Zoé Balthus schildert er minutiös den Entstehungsprozess des mutigen Werks und liefert gleichzeitig ein Porträt seines visionären Schöpfers. Rodins heimliche Liebschaft mit der deutlich jüngeren Bildhauerin Camille Claudel, die ihn bei der Erschaffung des Werks unterstützte, ging in die Bildwelt des Höllentors ein. 1880 wurde das Werk für das Musée des Arts décoratifs vom französischen Staat in Auftrag gegeben. Rodin legte Wert auf den Ausdruck: Dem Bildhauer-Genie ging es bei der Assemblage an Skulpturen um die Darstellung einer Vielfalt von Posen, von Geste und Bewegung. Fehlende Gliedmaßen erhob er zum Stilmittel, ein radikaler Schritt in der Kunstgeschichte. Seinen Schaffensprozess begleitete er Etappe für Etappe mit einem damals äußerst modernen Mittel, einem Fotoapparat. Eine der wichtigsten Vorlagen waren Dantes „Göttliche Komödie“, die Rodin immer bei sich trug und die ihn seit seiner Jugend faszinierte, sowie Charles Baudelaires „Die Blumen des Bösen“. Mit zeitgenössischen Künstlern wie Mircea Cantor lässt die Dokumentation Rodins „Höllentor“, das Bildhauerei, Tanz, Poesie und Literatur auf einzigartige Art und Weise miteinander verband, lebendig werden. In eindrucksvollen Bildern folgt der Film den Höhen und Tiefen, die die Entstehung des Werkes begleiteten. Rodin erscheint als Pionier, der die Kunst aus ihrer akademischen Erstarrung befreite und so den Weg für die Moderne ebnete.
Weitere Tage laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Programm nach
Genre filtern
links | rechts
WISCHEN