ORF III
ORF III Sa. 10.11.
Doku

Krieg vor der Haustür - Tirol im 1. Weltkrieg

Am Cevedale-Gletscher nahe dem Ortler in Südtirol liegen bis heute tonnenschwere Geschütze der österreichischen Armee im Eis. (Dreharbeiten auf über 3.000 Meter Seehöhe für die Dokumentation "Krieg vor der Haustür") ORF / ORF / Georg Laich
Am Cevedale-Gletscher nahe dem Ortler in Südtirol liegen bis heute tonnenschwere Geschütze der österreichischen Armee im Eis. (Dreharbeiten auf über 3.000 Meter Seehöhe für die Dokumentation "Krieg vor der Haustür") ORF / ORF / Georg Laich
Am Cevedale-Gletscher nahe dem Ortler in Südtirol liegen bis heute tonnenschwere Geschütze der österreichischen Armee im Eis. (Dreharbeiten auf über 3.000 Meter Seehöhe für die Dokumentation "Krieg vor der Haustür") ORF / ORF / Georg Laich
Sargproduktion, Bild von Foto-Pionier Anton Trixl. Der Soldat und Fotograf Anton Trixl hinterließ ein Album mit mehr als 350 einzigartigen Fotografien aus dem Kriegsalltag im 1. Weltkrieg. ORF / TAP Lienz
Kampfhandlungen am Col die Lana (genannt: Blutberg) an der Dolomitenfront. ORF / TAP Lienz / Anton Trixl
"Auf in den Krieg", in Innsbruck, am heutigen Bozner Platz, ziehen Soldaten mit Pomp und Trara in den Krieg. Noch herrscht Kriegseuphorie. ORF / Stadtarchiv Innsbruck

Zeitgeschichte 50′

Inhalt

Die Gebirgsfront auf bis zu 4.000 Höhenmetern galt lange Zeit als der höchste Konfliktschauplatz der Weltgeschichte. Aus heutiger Sicht erscheint es unverständlich, wie im Ersten Weltkrieg gekämpft wurde: In Schützengräben, die in den Fels geschlagen wurden; mit Kanonen, die Menschenkolonnen auf die höchsten Gipfel zogen. Das Österreich Bild, gestaltet von Georg Laich, besucht einige dieser Schlachtfelder und zeigt Relikte, die bis heute als Mahnmale in den Bergen stehen. 1915 erklärt Italien Österreich den Krieg. Damit wird die gesamte Südgrenze das "Alten Tirol" zur Frontlinie. Weil die Soldaten der regulären Truppe seit 1914 an den Fronten gegen Serbien und Russland eingesetzt sind, sieht es mit der Verteidigung in Tirol schlecht aus. Das Österreich Bild geht der Frage nach, wieso die Gebirgsfront dennoch gehalten werden konnte. Selten gezeigte Fotos und Filmaufnahmen sowie Aufzeichnungen von Zeitzeugen geben einen Einblick in das Leben an und hinter der Front. Die moderne Tiroler Geschichtsforschung betrachtet das Bild des sogenannten "Bergführerkrieges" kritisch und legt klar, warum der Erste Weltkrieg im kollektiven Bewusstsein Tirols lange Zeit verzerrt wahrgenommen wurde.

Sendungsinfos

VPS: 10.11.2018 20:15, Untertitel, Stereo
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