Die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer

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Die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer

Die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer

Dokumentation

Was hat Fernsehmoderator Günther Jauch mit Karl Marx zu tun? Eine verwickelte Geschichte, in der der Riesling von Mosel, Saar und Ruwer eine nicht unbedeutende Rolle spielt ... Der Film erzählt Geschichten aus dem größten Riesling-Anbaugebiet der Welt, die kaum einer kennt. Wer weiß schon, dass die Staatsgäste des Bundespräsidenten dank der Initiative eines Moselwinzers nicht mehr Champagner, sondern Moselsekt ausgeschenkt bekommen? Dass die britische Queen bei ihren Tischreden gern mit Moselwein prostet? Dass schon vor über 100 Jahren der deutsche Kaiser seinen Sonderzug gleich dreimal an die Mosel lenken ließ, weil ihm der Riesling so gut schmeckte? Dass eben dieser Wein damals der teuerste der Welt war? 100.000 Goldmark legte das Waldorf Astoria in New York für ein Fuder, das alte Hohlmaß für Wein, hin. Das wäre heute ein Millionenbetrag in Euro. Sogar im Wrack der gesunkenen Titanic liegt vermutlich noch eine Ladung Moselriesling, jedenfalls stand sie auf der Ladeliste und auch an Bord der legendären Zeppeline genossen die Passagiere auf ihren Reisen einen Mülheimer Sonnenlay. Noch ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der Hype um den Wein von Mosel, Saar und Ruwer zu einer regelrechten Blase geführt, die - einmal geplatzt - viele Winzerinnen und Winzer in so bittere Armut trieb, dass der junge Karl Marx durch ihre Lage erstmals auf die Idee kam, Ökonomie von sozialen Fragen her zu denken. Man sieht: Der Wein von Mosel, Saar und Ruwer spielte schon immer mit im Weltgeschehen. Ein ganzes Jahr hindurch, zu allen Jahreszeiten, verfolgt der Film der Autoren Hansi Jüngling und Sven Rech die Arbeit im Weinberg. Zuschauerinnen und Zuschauer sind unter anderem dabei, wenn Kilian und Angelika Franzen auf ihren Weinberg klettern, den Bremmer Calmont, den steilsten Weinberg Europas, mit einer durchschnittlichen Steigung von 65 Prozent. Hier ist alles Handarbeit, denn Maschinen, die diesen Weinberg beackern könnten, müssten erst noch erfunden werden. Moderator Günther Jauch besuchen die Autoren auf seinem Weingut von Othegraven, Roman Niewodniczanski auf seinem Weingut Van Volxem sowie Maximin Schubert von Maximin Grünhaus, Dirk M.F. und Constantin Richter vom Weingut Max Ferdinand Richter und Martin Gerlach von Gerlachs Mühle. Mehr als 5300 Hektar umfasst das Weinbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer, das seit einiger Zeit des besseren Marketings wegen einfach "Mosel" genannt wird, den größten Teil in Steillage. Nicht umsonst nennt der Winzer Martin Gerlach sein Erzeugnis "Dangerous Riesling": die Arbeit in den Weinbergen der Mosel hat schon so manchen Weinbauern das Leben gekostet. Zu einem der Weinberge kommt man sogar nur mit dem Boot ... Mühsam, gefährlich und nicht immer ertragreich ist das Metier der Winzerinnen und Winzer an Mosel, Saar und Ruwer. Ein Nullsummenspiel, sagt etwa Roman Niewodniczanski, der als Quereinsteiger aus der Bierbrauerzunft zum Winzer wurde. Wer hier Wein anbaut, muss es mit Leidenschaft tun. Dieser Leidenschaft versucht der Film nachzugehen. Was treibt sie an, diese zum Teil sehr jungen Winzerinnen und Winzer, die Kopf und Kragen und ihre Knochen riskieren - manche schon in der zehnten Generation? Eines ist jedenfalls sicher: Diesen Riesling kann man nicht kopieren. Er wächst und reift nur hier, in den Steillagen von Mosel, Saar und Ruwer - nirgendwo sonst auf der Welt. Dieser Wein ist einzigartig.
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Die Fallers - Die SWR Schwarzwaldserie - Reiner Wein

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Willkommen bei Habib

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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit DOKUMENTATION Klöster aus Deutschlands Südwesten - Maulbronn und die Insel Reichenau
Einer der Gründer des Zisterzienserordens, Bernhard von Clairveaux, entwarf den Grundriss für das Kloster von Maulbronn. Die Anlage bietet ein ungewöhnliches Bild der Geschlossenheit. Bis in die Details lassen sich Leben und Arbeit des Ordens vom zwölften bis zum 16. Jahrhundert veranschaulichen. Heute ist die Anlage das am besten erhaltene mittelalterliche Kloster nördlich der Alpen. Im Film erfährt man die Baugeschichte und betritt die erhabenen Gemäuer. Nach der Reformation wurde das Kloster evangelisch und gemäß den neuen Vorstellungen musste der Schmuck entfernt werden. Heute befindet sich darin ein evangelisches Seminar mit seinen Gymnasialklassen. Wer den Namen Reichenau hört, assoziiert damit Gemüse, vielleicht auch Segeln oder Baden. Doch die vom Klima so begünstigte Insel hat mehr zu bieten als Salatköpfe, Gurken und Bootsanleger. Deshalb hat die UNESCO die Reichenau im November 2000 zum Weltkulturerbe ernannt. Die Reichenauer Benediktinerabtei ist ein Musterbeispiel mittelalterlicher Klosterarchitektur in Zentraleuropa. Sie entwickelte sich im zehnten und elften Jahrhundert zu einem geistigen und kulturellen Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Ihre Malschule prägte die europäische Kunstgeschichte jener Zeit. Das Marienmünster ist die größte der drei romanischen Kirchen. Als ehemalige Klosterkirche wurde sie im frühen neunten Jahrhundert erbaut. Zur gewaltigen dreischiffigen Basilika gehört eine reiche Schatzkammer mit Reliquien und Schreinen. Der Klostergarten geht auf Abt Walahfrid Strabo zurück, Verfasser des ersten deutschen Buchs über den Gartenbau. Aus seiner Feder stammt auch die "Visio Wettini", die Vision des Mönches Wetti. Eingerahmt in die apokalyptische Vision des Mönches Wetti spiegelt diese "göttliche Komödie" das christliche Weltbild des frühen Mittelalters wider. Zeugen der Vergangenheit: Die Kirche St. Georg in Oberzell ist berühmt für die monumentalen ottonischen Wandmalereien aus dem zehnten Jahrhundert. St. Peter und Paul liegt am anderen Ende der Insel. Bischof Egino von Verona stiftete die Kirche 793. Sein Anliegen war eher profan: Er wollte seinen wohlverdienten Lebensabend am Bodensee verbringen. Bedeutend ist die romanische Apsismalerei, das letzte große und bis heute erhaltene Werk der Reichenauer Malschule.
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Sehen statt hören INFOMAGAZIN
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
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Macht Teilen glücklich? GESELLSCHAFT UND SOZIALES Neues Leben in einer Gemeinschaft
Ein urig-schickes Haus in Alleinlage in Oberbayern war eigentlich Traum und Plan. Dann wurde Anne schwanger. Der Gedanke, mit Kind allein auf dem Balkon zu sitzen, derweil ihr Mann in der Stadt Sportler coacht, verursachte Panik. Durch Zufall lernte Anne die Gemeinschaft in Kreßberg-Tempelhof kennen und hatte das Gefühl: Das ist es!! Wenn die Stylistin und Schneiderin jetzt aus dem Fenster ihres geräumigen Ateliers blickt, sieht sie direkt auf die große Grün- und Spielfläche mitten in ihrer neuen Heimat, dem kleinen Dorf in Hohenlohe. Im Tragetuch ihr Baby Lisa, auf dem Tisch ein aufwändiger Auftrag, grüner Taft mit glitzernden Applikationen. Ohne Geldverdienen geht es - noch - nicht. Aber da will die Gemeinschaft hin. Die Bewohner tauschen bereits Talente: Anne gibt eine Farbberatung, bekommt dafür von Angelika den Yogakurs umsonst. Ziegenmelken, Schreinerarbeiten, vieles lässt sich tauschen. Die Gemeinschaft probiert Bedarfseinkommen und Einkommensgemeinschaften aus und übt sich im Schenken. 60 Erwachsene und zehn Kinder aus verschiedenen Lebens- und Glaubensrichtungen arbeiten an einer Vision vom gemeinsamen Leben. Ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und sinnerfüllt soll es sein. Sie haben sich als Genossenschaft organisiert, das leer stehende Dorf Tempelhof gekauft und bewirtschaften dort 30 Hektar Boden. Die Gebäude bieten Raum für Wohnungen, Gewerbe- und Versammlungsräume, Landwirtschaft und eine Kantine. "Es gibt ein globales Umdenken hin zum Wir", davon ist Wolfgang felsenfest überzeugt. Mehrere Unternehmen hatte er aufgebaut, Millionen verdient, immer schneller gearbeitet, bis er schwerkrank wurde. Ein Prozess des Umdenkens begann. Die Finanzkrise unterstrich die Überlegungen. Zeit zu haben für das regelmäßige Miteinander, ist ihm heute am Tempelhof sehr wichtig, für den Austausch von "Herz zu Herz", Zeit um Visionen und gesellschaftliche Alternativen zu entwickeln. Das Leben teilen eben. Der Film gibt Einblick in das Leben in der Gemeinschaft: Wie weit kann man Leben teilen, wo sind die Grenzen, wo die Chancen? Wo bleibt Zeit für Privates, für Beziehung und Familie? Gibt dies neuen Stress oder sind die Menschen dort trotz aller Konflikte besonders zufrieden?
SWR
Tele-Akademie WISSENSCHAFT
Die Reihe will Wissen und Denkanstöße vermitteln, indem sie regelmäßig den Vorträgen von Experten der verschiedensten Bereichen eine Plattform bietet.
SWR Doku
Mühlenträume zwischen Eifel und Schwarzwald LAND UND LEUTE
Mühlen, die Korn mahlen, sind im Südwesten selten geworden, der Beruf des Müllers ist so gut wie ausgestorben. Doch was wurde aus den alten Mühlen, die in den vergangenen Jahren stillgelegt wurden? Manche sind noch in Familienhand, andere haben neue Besitzerinnen und Besitzer gefunden. Die Gebäude werden erhalten, gepflegt oder restauriert und unter anderem als Wohnraum, Hotel, Museum oder Yogastudio genutzt. Die Mühlenbesitzer sind fasziniert von der jahrhundertealten Tradition, den Sagen und Mythen rund um das Müllerwesen und der unglaublichen Technik, die aus Getreide Mehl macht. Andere träumen davon, die vorhandene Technik wieder zum Laufen zu bringen. Die Reise durch den Südwesten führt zu Mühlen und ihren Besitzerinnen und Besitzern, die ihren großen Traum leben.
SWR Doku
Ernte im Südwesten - Erinnerungen an das Leben auf dem Land DOKUMENTATION (Folge: 1)
SWR Doku
Die Rhone - Von den Schweizer Alpen nach Lyon LANDSCHAFTSBILD (Folge: 1)
Die Rhône ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas. Ihr Oberlauf prägt das Schweizer Wallis, ihr Unterlauf ist seit römischer Zeit die wichtigste Nord-Süd-Achse Frankreichs. Von den Alpen bis ins Delta der Camargue durchfließt sie abwechslungsreiche Landschaften, geschichtsreiche Städte und hochtechnisierte Industriezentren. Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation folgt dem Lauf des Flusses von seiner Quelle im Rhône-Gletscher in den Schweizer Alpen bis nach Lyon, der größten Stadt an seinen Ufern. Mit der Rhône porträtiert die Dokumentation eine Lebensader der Schweiz und Südfrankreichs und fragt nach der Zukunft des Flusses - als Motor wirtschaftlicher Entwicklung und schützenswertem Naturraum. Gezeigt wird ein zuweilen wilder und gefährlicher Fluss, der seit Ende des 19. Jahrhunderts gebändigt und begradigt wird. Inzwischen stauen ihn 23 Kraftwerke, Hunderte von Deichkilometern sollen die Anrainerinnen und Anrainer vor Fluten schützen. Der Klimawandel wird auch die Rhône verändern: Im Sommer führt sie weniger Wasser, im Herbst sind heftigere Fluten zu erwarten. Auch deshalb wird heute der Lauf der Rhône erneut korrigiert, aber diesmal geht es auch um Renaturierung, vor allem der Altarme, an denen sich zeigt, wie die Rhône einst überall aussah. Die vielen unterschiedlichen Gesichter der Rhône zeigen eindringliche Geschichten von Menschen, die mit der und an der Rhône leben: Der erste Teil der Dokumentation stellt Forscher auf dem Rhône-Gletscher vor, Fischer auf dem Genfer See, Kajakfahrer am Oberlauf im französischen Jura und einen Seidenfabrikanten in Lyon. Die Rhône hat ihren Ursprung in einem Gletscher der Schweizer Hochalpen. Sie durchfließt den Genfer See und trennt, jetzt bereits in Frankreich, die Gebirgsstöcke der Alpen und des Jura. Sie passiert den Ballungsraum Lyon und prägt für 300 Kilometer das ebenso lichtdurchflutete wie dichtbesiedelte Rhône-Tal, bevor sie sich verzweigt und als Große und Kleine Rhône die Ebenen der Camargue begrenzt. Nach 812 Kilometern mündet Frankreichs wasserreichster Fluss im Mittelmeer.
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Schnittgut. Alles aus dem Garten INFOMAGAZIN
SWR Doku
natürlich! (Wh.) NATUR UND UMWELT
Natur und Umwelt im Südwesten
SWR Serien
Familie Dr. Kleist FAMILIENSERIE Eine Frage des Vertrauens (Staffel: 8 Folge: 104), D 2018
Der engagierte Internist Dr. Christian Kleist hat nicht nur mit seiner Großfamilie alle Hände voll zu tun. Er kümmert sich auch wie immer mit aller Energie um seine Patienten.
SWR Serien
Hotel Heidelberg FAMILIENREIHE Kramer gegen Kramer (Folge: 1), D 2016
Mit Blick auf den Schlossberg liegt das "Hotel Heidelberg" am Ufer des Neckars. Seinen Kultstatus verdankt es der legendären Gründerin Hermine Kramer. In deren Schatten steht Tochter Annette, die inzwischen den Betrieb führt. Annette platzt der Kragen, als die Seniorchefin im Alleingang eine Hypothek auf das Hotel aufnimmt, um Spielschulden zu decken. Zum Kleinkrieg mit der Mutter kommt nun der Kampf gegen die drohende Pleite. Auch die Sorge um ihren angeschlagenen Vater und Probleme mit Sohn Jeremy setzen Annette zu. Wie gut, dass sie in ihrem Therapeuten Dr. Muthesius endlich jemanden gefunden hat, der zu ihr hält.
SWR Doku
Adel im Südwesten - Die nächste Generation DOKUMENTATION Familie Graf Adelmann von Adelmannsfelden aus Kleinbottwar
Felix Graf Adelmann geht neue Wege. Der passionierte Musiker und Fotograf war erfolgreich in verschiedenen Unternehmensbereichen, bevor er in die Fußstapfen des Vaters trat und das renommierte Weingut im Bottwartal übernahm. "Sie sind der Graf? Sie habe ich mir ganz anders vorgestellt", sagen ihm immer wieder Kundinnen und Kunden bei Weinverkostungen oder Veranstaltungen auf Burg Schaubeck.
SWR Doku
Expedition in die Heimat LAND UND LEUTE Rund um die Mehlinger Heide
SWR Doku
Mein leckerer Garten (Wh.) PFLANZEN Bei Hobbygärtner Jürgen Mees (Folge: 4)
SWR Show
Lecker aufs Land, die Überraschungskiste ESSEN UND TRINKEN von Stephanie Fröhlich von der Schwäbischen Alb (Folge: 4)
Stephi, wie Stephanie Fröhlich genannt wird, wusste schon als kleines Kind, dass sie ihr Leben auf dem heimischen Hof in Hochberg auf der Schwäbischen Alb verbringen möchte. Auch nach Praktika in Neuseeland, Australien und Frankreich kehrte sie immer wieder zu ihren Wurzeln zurück. Als Einzige der vier Geschwister hatte sie den Wunsch, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Seit ihrem Aufenthalt in Frankreich spricht Stephi mit den Limousinrindern Französisch, damit sich auch die Kühe hier heimisch fühlen. Auf dem Hof der Familie Fröhlich ist Stephi bereits die dritte Frau in Folge, die das Zepter schwingt. Ihre Großmutter baute nach dem Krieg allein einen Mischbetrieb auf, bevor Stephis Mutter Zilla das Kommando übernahm. Seit 1996 der Hof ein Biolandbetrieb. Als Stephis Vater vor ein paar Jahren unerwartet früh verstarb, übernahm die Tochter die Führung. Mama Zilla hilft aber weiterhin mit und lebt auch mit der jungen Familie am Hof. Stephis Mann Benedict hat noch einen anderen Job in der Wirtschaft und ist erst nach Feierabend als Landwirt im Einsatz. Seine große Leidenschaft ist der hofeigene Wald. Geschlachtet werden die Rinder zwar beim Metzger, verarbeitet und vermarktet wird aber alles direkt am Hof. Ganz besonders wichtig ist Stephi dabei, dass das ganze Tier verwertet wird und keine Teile ungenutzt verkommen. Diesen Gedanken möchte sie auch mit den anderen Landfrauen teilen und hat deshalb entschieden, ihnen ein Ragout aus Rinderherz zu servieren.
SWR Doku
Australien TIERE Im Reich der Riesenkängurus
Die Wüste im Herzen Australiens ist ihr Reich. Hier leben die größten Beuteltiere der Erde: die Roten Riesenkängurus. Monatelange Trockenheit, glühende Hitze und ein paar trockene Gräser - um unter diesen Bedingungen zu überleben, haben die Beuteltiere sowie viele andere Bewohner der Wüsten Australiens eine besondere Strategie entwickelt. Muskelbepackt und auf kräftigen Hinterbeinen hüpfen die Roten Riesen durchs Outback - tatsächlich eine äußerst energiesparende Methode, sich in der Wüste fortzubewegen. Selbst dann, wenn ein Weibchen Nachwuchs hat: Gut geschützt verbringt das junge Känguru die ersten Monate in Mutters Beutel. Wie das Leben im Kängurubeutel ist, zeigen eindrucksvolle Aufnahmen direkt aus dessen Inneren. Auch Wellensittiche sind wahre Anpassungskünstler. Zu Hunderttausenden stürmen die leuchtend grünen Minipapageien die wenigen Wasserlöcher im australischen Outback. Das seltene Naturschauspiel findet nur alle paar Jahre statt, wenn die Wüste nach starken Regenfällen grün und fruchtbar ist. In der Masse haben Raubvögel kaum eine Chance, einen einzelnen Vogel zu attackieren. Australien ist nicht nur berühmt für seine Beuteltiere. Auf dem roten Kontinent leben auch viele sehr giftige Tiere. Vor der unscheinbaren Braunschlange sollten sich nicht nur Echsen oder Mäuse in Acht nehmen, auch für Menschen kann ein Biss tödlich enden. Doch den Riesenwaran scheint das Gift der Braunschlange nicht zu interessieren. Er wagt es, sie in ihrem Unterschlupf anzugreifen. Zu den Wüstenbewohnern gehören auch die Honigtopfameisen. In guten Zeiten füttern die Arbeiterinnen einige Artgenossen mit süßem Saft, den diese in ihrem Körper speichern. Bewegungslos und prall gefüllt baumeln sie als lebendige Honigtöpfe von der Decke des unterirdischen Ameisenbaus. Wird das Futter knapp, geben die Honigtopfameisen ihre Vorräte wieder ab und bringen den Ameisenstaat auf diese Weise über schlechte Zeiten.
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SWR Aktuell NACHRICHTEN
SWR Show
Ich trage einen großen Namen RATESPIEL
Ein Ratespiel mit Nachfahren berühmter Persönlichkeiten
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Treffpunkt REGIONALMAGAZIN Leidenschaft Wein
Die Moderatoren des Magazins sind für die Zuschauer live unterwegs im gesamten Sendegebiet. Sie melden sich von immer anderen Orten und Veranstaltungen zu Wort.
SWR Serien
Die Fallers - Die SWR Schwarzwaldserie FAMILIENSERIE Reiner Wein (Folge: 1069), D 2020
Auf dem Bauernhof der Fallers im Schwarzwald schreibt das Leben spannende Geschichten. Die verschiedenen Generationen müssen sich mit Liebe, Konflikten und schwierigen Entscheidungen auseinandersetzen.
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SWR Aktuell NACHRICHTEN
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Die erstaunliche Erfolgsgeschichte des Rieslings an Mosel, Saar und Ruwer DOKUMENTATION
Was hat Fernsehmoderator Günther Jauch mit Karl Marx zu tun? Eine verwickelte Geschichte, in der der Riesling von Mosel, Saar und Ruwer eine nicht unbedeutende Rolle spielt ... Der Film erzählt Geschichten aus dem größten Riesling-Anbaugebiet der Welt, die kaum einer kennt. Wer weiß schon, dass die Staatsgäste des Bundespräsidenten dank der Initiative eines Moselwinzers nicht mehr Champagner, sondern Moselsekt ausgeschenkt bekommen? Dass die britische Queen bei ihren Tischreden gern mit Moselwein prostet? Dass schon vor über 100 Jahren der deutsche Kaiser seinen Sonderzug gleich dreimal an die Mosel lenken ließ, weil ihm der Riesling so gut schmeckte? Dass eben dieser Wein damals der teuerste der Welt war? 100.000 Goldmark legte das Waldorf Astoria in New York für ein Fuder, das alte Hohlmaß für Wein, hin. Das wäre heute ein Millionenbetrag in Euro. Sogar im Wrack der gesunkenen Titanic liegt vermutlich noch eine Ladung Moselriesling, jedenfalls stand sie auf der Ladeliste und auch an Bord der legendären Zeppeline genossen die Passagiere auf ihren Reisen einen Mülheimer Sonnenlay. Noch ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der Hype um den Wein von Mosel, Saar und Ruwer zu einer regelrechten Blase geführt, die - einmal geplatzt - viele Winzerinnen und Winzer in so bittere Armut trieb, dass der junge Karl Marx durch ihre Lage erstmals auf die Idee kam, Ökonomie von sozialen Fragen her zu denken. Man sieht: Der Wein von Mosel, Saar und Ruwer spielte schon immer mit im Weltgeschehen. Ein ganzes Jahr hindurch, zu allen Jahreszeiten, verfolgt der Film der Autoren Hansi Jüngling und Sven Rech die Arbeit im Weinberg. Zuschauerinnen und Zuschauer sind unter anderem dabei, wenn Kilian und Angelika Franzen auf ihren Weinberg klettern, den Bremmer Calmont, den steilsten Weinberg Europas, mit einer durchschnittlichen Steigung von 65 Prozent. Hier ist alles Handarbeit, denn Maschinen, die diesen Weinberg beackern könnten, müssten erst noch erfunden werden. Moderator Günther Jauch besuchen die Autoren auf seinem Weingut von Othegraven, Roman Niewodniczanski auf seinem Weingut Van Volxem sowie Maximin Schubert von Maximin Grünhaus, Dirk M.F. und Constantin Richter vom Weingut Max Ferdinand Richter und Martin Gerlach von Gerlachs Mühle. Mehr als 5300 Hektar umfasst das Weinbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer, das seit einiger Zeit des besseren Marketings wegen einfach "Mosel" genannt wird, den größten Teil in Steillage. Nicht umsonst nennt der Winzer Martin Gerlach sein Erzeugnis "Dangerous Riesling": die Arbeit in den Weinbergen der Mosel hat schon so manchen Weinbauern das Leben gekostet. Zu einem der Weinberge kommt man sogar nur mit dem Boot ... Mühsam, gefährlich und nicht immer ertragreich ist das Metier der Winzerinnen und Winzer an Mosel, Saar und Ruwer. Ein Nullsummenspiel, sagt etwa Roman Niewodniczanski, der als Quereinsteiger aus der Bierbrauerzunft zum Winzer wurde. Wer hier Wein anbaut, muss es mit Leidenschaft tun. Dieser Leidenschaft versucht der Film nachzugehen. Was treibt sie an, diese zum Teil sehr jungen Winzerinnen und Winzer, die Kopf und Kragen und ihre Knochen riskieren - manche schon in der zehnten Generation? Eines ist jedenfalls sicher: Diesen Riesling kann man nicht kopieren. Er wächst und reift nur hier, in den Steillagen von Mosel, Saar und Ruwer - nirgendwo sonst auf der Welt. Dieser Wein ist einzigartig.
SWR Sport
Sportschau - Die Bundesliga am Sonntag FUßBALL
Auch wenn Sie am Wochenende einen vollen Terminkalender hatten, verpassen Sie in der Bundesliga nichts. Denn die spannendsten und wichtigsten Szenen gibt es hier zusammengefasst nochmal zu bestaunen.
SWR Show
Mitternachtsspitzen KABARETTSHOW
SWR Film
Willkommen bei Habib DRAMA, D 2013
Die Müllabfuhr streikt. So wie die Stadt mehr und mehr ihr sauberes Antlitz verliert, geraten auch die Leben von vier ihrer Bewohner in Unordnung. Ihre großen und kleinen Lebenslügen drängen an die Oberfläche. Habib (49) trifft nach vielen Jahren auf seine Jugendliebe, die er in der Türkei zurückließ. Sein Sohn Neco (24) liebt eine junge Studentin, ist aber verheiratet. Bruno (46) wird aus seiner Firma geworfen und tritt auf der davor liegenden Verkehrsinsel in Sitzstreik. Ingo (78) flüchtet aus dem Krankenhaus, um seine Tochter nach 40 Jahren um Verzeihung zu bitten. Vier Männerschicksale prallen aufeinander und verstricken sich in vier lauen Sommernächten. Alte Wunden brechen auf, neue werden geschlagen, überraschende Annäherungen ereignen sich. Wenn am Schluss die Sonne über der Metropole aufgeht und die streikende Müllabfuhr endlich wieder für deutsche Ordnung sorgt, ist zumindest für die vier nichts mehr, wie es war. Ein Film über verpasste Chancen und Heimweh, das größer ist als jedes Land.
SWR Show
Die Mathias Richling Show KABARETTSHOW
SWR Show
Martin Frank - live auf der Bühne KABARETTSHOW Höhepunkte aus "Es kommt wie's kommt"
SWR Show
Das Beste der Pfanne 2020 KABARETTSHOW Der Saarland Kabarett Contest
SWR Show
Mitternachtsspitzen KABARETTSHOW
SWR Show
Die Pierre M. Krause Show COMEDYSHOW (Folge: 582)
SWR Doku
Reisetipp Südwest TOURISMUS Hochrhein - Wilde Natur
SWR Doku
Städte am Meer STADTBILD Marseille
Marseille ist die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Die Zollbeamtin Sonia Marguet fahndet nach Zigaretten, die mit den Fähren aus Afrika eingeschmuggelt werden. Die Musikerin Karine Hallakoun singt von der Freiheit, die sie sich für Menschen jeglicher Herkunft wünscht und der Künstler Manolo Bez reitet zu den Kindern im Marseiller Norden, um ihren Lebensmut zu stärken. Der Fischer Jean-Claude Bianco löste das Rätsel um den Schriftsteller Antoine de St. Exupéry durch einen ungewöhnlichen Fang.
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