Achtung Polizei! - Willkür, Pannen, Personalnot

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Achtung Polizei! - Willkür, Pannen, Personalnot

Achtung Polizei! - Willkür, Pannen, Personalnot

Gesellschaft und Politik

Die Kölner Silvesternacht 2015, die Krawalle rund um den G20-Gipfel und die aktuellen Rassismus-Vorwürfe - belegen diese drei großen Polizeiskandale einen Fehler im System? Doch auch abseits der Hauptnachrichten offenbaren sich Pannen und Schwächen: Bagatelldelikte etwa werden scheinbar kaum noch geahndet, und immer wieder berichten Bürger, Opfer von Polizeigewalt geworden zu sein. Ist es das Versagen einzelner Beamter? Ist die Sicherheit der Bürger überhaupt noch gewährleistet? Politiker und Behördenvertreter wiederholen seit Jahren dieselben Argumente: Es gebe zu wenig Personal, die Ausrüstung sei so schlecht, die Polizei werde schlicht "kaputtgespart". Doch die Polizeivertreter sehen noch mehr Probleme: Die wenigen Beamten müssten nicht nur einen schier unüberwindbaren Berg an Arbeit bewältigen, sie bekämen auch noch Gegenwind aus der Bevölkerung. Der Bürger habe immer weniger Respekt, und man müsse sich nur, weil man im Dienst der Gesellschaft unterwegs sei, auch noch bei Einsätzen anpöbeln und bespucken lassen. Kurz: Es gebe keine Achtung mehr vor der Uniform. Dem einfachen Polizisten werde sein Beruf quasi unmöglich gemacht. Das sei umso unverständlicher, da doch die Polizei zu den Guten zähle, die ihr Leben für die Sicherheit der Bürger einsetze. Zu allem Überfluss fehle die Unterstützung durch Politik und Justiz. All diese Argumente sind bekannt, und auch die Dokumentation trifft Polizisten und ehemalige Polizisten, die vor allem diese Umstände beklagen. Doch wer näher hinsieht, merkt, dass es so einfach nicht sein kann: Der Einstellungsstopp bei den Beamten ist zum größten Teil längst behoben - oder zumindest sind Änderungen geplant. Auch die Ausrüstung wurde vielfach nachgebessert. Dennoch bleiben die Probleme. Was ist los bei der Polizei? Und passt sie noch zu den Menschen, die sie schützen soll? Die Dokumentation schaut sich die am häufigsten genannten Argumente an und findet heraus, was die wirklichen Probleme bei der Polizei sind. Es kommen Gewerkschafter, Polizeiexperten, Politiker, Juristen, Menschenrechtler, Polizeiausrüster, Opfer von Polizeigewalt und Polizisten zu Wort. Die Spurensuche lohnt sich, denn vieles ist nicht so, wie es scheint, und die Dokumentation findet Antworten, die überraschen.
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Europa - Der verunsicherte Kontinent

Dokumentation Ein diffuses Gefühl von Angst und Unsicherheit hat sich in Europa breitgemacht. Die Folgen der IS-Terroranschläge in Paris, Nizza, Brüssel und Berlin sind bei vielen nicht verarbeitet. Hinzu kommt in ganz Europa eine steigende Ablehnung von Flüchtlingen. Übergriffe von Migranten sorgen für Unmut und das Erstarken rechter Parteien sowie rechtsextremer Gruppierungen. Neuer Terror droht von rechts. Der Film von Patrick Zeilhofer und Volker Wasmuth zeichnet die schwersten Anschläge der vergangenen Jahre nach. Opfer des Pariser Bataclan-Angriffs und der Kölner Silvesternacht 2015 sprechen über ihre Traumatisierung. Terrorismusforscher Professor Peter R. Neumann analysiert die Strategien der Terroristen - dazu zählt auch, Bilder des Schreckens zu verbreiten. Machen sich Medien zu Komplizen der Täter? "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt und Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des ZDF-"heute journal", schildern ihren Umgang mit solchen Bildern. Auf das Angstgefühl in der europäischen Bevölkerung haben Politik und Sicherheitsbehörden reagiert: mehr Personal, mehr Polizeipräsenz, mehr Kontrollen - sowie die Schleierfahndung entlang der deutschen Grenze. Doch manche Bürger kümmern sich selbst um ihre Sicherheit. Der Film zeigt Geschäftsleute, die in einem "Anti-Terror-Camp" bei Frankfurt lernen, wie sie bei bewaffneten Angriffen am besten reagieren. Doch Angst kann Europa lähmen. Der SPD-Politiker Kurt Beck warnt: "Im Alltag ständig Angst zu haben - das setzt kein Denken und Handeln frei, sondern führt eher zum Zurückziehen."
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Tödliche Rennen

Tödliche Rennen - Staat gegen Raser

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ZDFinfo heute

ONE PHOENIX
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFinfo Doku
Überleben auf dem Mond DOKUMENTATION, D 2018
Der Mond - seit viereinhalb Milliarden Jahren ist er ständiger Begleiter der Erde. Jetzt rückt er wieder in den Fokus der Wissenschaft - 46 Jahre nach der letzten Mondlandung. Der Anbau von Lebensmitteln, die Erzeugung von Energie, die Herstellung von Werkzeugen. Weltweit arbeiten Forscher daran, zum Mond zurückzukehren - um länger dortzubleiben. Wann das sein wird, ist schwer zu sagen. Aber es wird kommen - das Überleben auf dem Mond. Die Wissenschaft macht es möglich. Weltweit arbeiten die großen Raumfahrtagenturen für das gemeinsame Ziel - die Rückkehr zum Mond. Der erste Schritt dorthin ist ein neues Raumfahrzeug. Die NASA ermöglicht mit ihren Raumfahrzeugen, Menschen zukünftig wieder zum Mond zu bringen. Um aber dort für eine längere Zeit arbeiten und leben zu können, müssen in der weltweiten Forschung die speziellen Bedingungen auf dem Mond und die Unterschiede zur Erde berücksichtigt werden.
ZDFinfo Doku
Faszination Weltraum - Reiseführer zum Mond DOKUMENTATION, D 2019
Der Weltraum - unendliche Weiten, Planeten, Monde, Zwergsterne, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat - ach, Quatsch! Wie wär's mit einer Reise zum Mond? Mal was anderes. Astronautin Dr. Insa Thiele-Eich nimmt die Zuschauer mit ins Universum und stellt den Mond als potenzielles Reiseziel vor. Wann wäre die beste Reisezeit, wie wird das Wetter, und was sollte man einpacken, wenn man zu unserem Nachbartrabanten reisen will? Tatsächlich forschen schon viele Wissenschaftler daran, wie man auf dem Mond leben könnte. Wie sehen die sterneverdächtigsten Unterkünfte aus, wie schmeckt das Essen, und welche Freizeitaktivitäten jenseits von Staubwanderungen und Golfbälle schlagen bieten sich an? Der Reiseführer zum Mond gibt praktische Tipps für intergalaktische Reisende und vermittelt vor allem jede Menge Wissenswertes - auch für Zuschauer, die jetzt noch keine Mondreise gebucht haben und eher auf der Erde bleiben wollen.
ZDFinfo Doku
forum am freitag KIRCHE UND RELIGION
Das "forum" bietet Muslimen in Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen. Muslime erklären ihre Religion, erzählen von ihrem Alltag.
ZDFinfo
heute Xpress NACHRICHTEN
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
ZDFinfo Show
Frontal 21 INFOMAGAZIN
Für Empörung haben die Beiträge schon des Öfteren gesorgt. Denn die knallharten Recherchen decken auf, was bisher politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich im Verborgenen lag.
ZDFinfo Doku
In Quarantäne - Chinas Kampf gegen das Coronavirus DOKUMENTATION, RC 2020
Aus Wuhan hat sich das Coronavirus innerhalb weniger Wochen in mindestens 25 Ländern verbreitet. Damit hat das Virus bereits mehr Opfer gefordert als das SARS-Virus vor 17 Jahren. Die Geschwindigkeit der Globalisierung, der Handel und der Tourismus tragen dazu bei, dass hochansteckende Viren von einzelnen Staaten nur schwer eingedämmt werden können. Weltweit sind Mitte Februar mehr als 60 000 Menschen infiziert, mehr als 1000 gestorben. Die Dokumentation der Peking-Korrespondenten Stefanie Schoeneborn und Ulf Röller zeigt die Konsequenzen, die das Coronavirus auf den Alltag in China hat. Ausgehend vom mittelchinesischen Wuhan zeichnen die Korrespondenten die Ausbreitung des Virus nach und beleuchten gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen der Seuche. Die WHO hat den Gesundheitsnotstand ausgerufen, Großbritannien hat das Coronavirus als "ernsthafte und unmittelbar bevorstehende" Gefahr für die öffentliche Gesundheit bezeichnet, der internationale Handel mit China droht einzubrechen. Mit wachsender Nervosität blickt die Welt auf China und deren Maßnahmen, um die weltweite Verbreitung des Virus einzudämmen. Gleichzeitig wächst der innenpolitische Druck auf die chinesische Staatsführung. In den sozialen Medien kursieren Handyvideos vom Ausnahmezustand in chinesischen Krankenhäusern. Der Vorwurf, Peking würde das wahre Ausmaß der Seuche verschweigen, wird immer lauter. Und die Staatsführung kommt mit der sonst gewohnten Zensur nicht hinterher.
ZDFinfo Show
Drug Wars DOKU-SOAP Großbritannien und das Kokain, GB 2019
Für viele feierfreudige Briten gehört Kokain inzwischen zum Wochenendritual. Dabei wird Koks längst nicht mehr auf der Straße gehandelt, sondern kann ganz bequem online bestellt werden. Das Filmteam wird Zeuge, wie sich zwei Studenten verschiedene Drogen im Internet bestellen und bis vor die Haustür liefern lassen. Ein paar Freunde aus London bestellen Koks beim Dealer ihres Vertrauens, als würden sie eine Pizza ordern. Die Dokumentation begleitet außerdem Straßendealer und Partylöwen durch die Nacht und zeigt einen Großhändler, der sein Geschäft vom heimischen Küchentisch aus betreibt.
ZDFinfo Show
Drug Wars DOKU-SOAP Großbritanniens junge Dealer, GB 2019
Kokain ist tief in alle Schichten und Altersgruppen der britischen Gesellschaft vorgedrungen. Die Dokumentation zeigt, wie 16-Jährige ihre Altersgenossen mit der Droge versorgen. Aber auch eine junge Büroangestellte, für die der Verkauf von Kokain in den nächtlichen Hotspots ein lukrativer Nebenverdienst ist. Und ein Paar, für das der Konsum von Kokain auf der heimischen Couch so normal ist wie das Öffnen einer Flasche Wein. Sie alle sind Beispiele für die scheinbar unaufhaltsame Ausbreitung der Droge in der britischen Gesellschaft.
ZDFinfo Doku
Gedopte Gesellschaft - Streitfall Ritalin und Co. GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2020
ADHS zählt zu den häufigsten psychischen Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene werden mit Medikamenten wie Ritalin behandelt. Doch deren Wirkung ist umstritten. Für die einen sind sie ein Segen, für andere "Kinder-Koks". Ihr Wirkstoff zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Das macht Ritalin auch interessant für Gesunde. Denn bei ihnen wirkt es wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung, fördert die Konzentration. Immer häufiger greifen Schüler, Studenten und Berufstätige zu Ritalin und Co., um sich für besondere Herausforderungen zu wappnen. Experten warnen vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, denn die Nebenwirkungen des Hirndopings sind fatal.
ZDFinfo Doku
Volk auf Droge Der verlorene Kampf gegen Kiffen, Koks & Co. DROGEN, D 2019
Der Kampf gegen die Drogen sei verloren - das hört man immer häufiger von Politikern, Ärzten, sogar von der Polizei. Aber wie kann eine sinnvolle Drogenpolitik aussehen? Statt Aufklärung und Prävention heißt es oft nur Strafverfolgung, statt staatlicher Regulierung gibt es einen stetig wachsenden Schwarzmarkt. Koks, Speed und Co. scheinen den gegen sie geführten Kampf zu überstehen. Die Reporter treffen Konsumenten, die stigmatisiert werden, Dealer, die ein Riesengeschäft machen, und ehemalige Staatschefs in Sorge. Ihre Recherche führt sie auch nach Westafrika - in das Transit-Paradies für Kokain auf dem Weg nach Europa. Die Lösung im Kampf gegen die Drogen kennen alle Beteiligten: Entkriminalisierung und staatliche Regulierung. Doch bisher traute sich da nur ein einziges europäisches Land konsequent heran: Portugal. Entgegen aller Befürchtungen hat der Konsum von Drogen dort nicht zugenommen, im Gegenteil. ZDFinfo über einen langen Kampf, seine verheerenden Folgen und über neue Lösungsansätze.
ZDFinfo Doku
Crystal Meth: Die Horror-Droge DROGEN, D 2014
Die Statistiken sind alarmierend: Crystal-Meth-Konsumenten werden immer jünger. Vor allem junge Mädchen konsumieren die Droge zunehmend. Längst ist Crystal aufgestiegen: zur Alltagsdroge. Crystal Meth war Partydroge - mittlerweile erreicht sie aber eine noch größere Zielgruppe als Cannabis oder Heroin. Die Dokumentation zeigt eine aktuelle Bestandsaufnahme in Deutschland - sie schaut aber auch über die Landesgrenzen hinaus in die USA.
ZDFinfo Doku
Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Raubzug gegen Kloster Lindisfarne, GB 2017
Im Jahr 793 erreichen skandinavische Seefahrer die Insel Lindisfarne. Sie plündern brutal das dortige Kloster und ermorden die Geistlichen. Dieser Überfall gilt als Beginn der Wikingerzeit. In der ein Jahrhundert später verfassten Angelsächsischen Chronik heißt es, Heiden hätten wild gemordet und ungehindert geplündert. Archäologen wollen die historische Beschreibung der Katastrophe mit materiellen Zeugnissen belegen und finden uralte Knochen. Das Grabungsteam räumt die Oberfläche von Steinen frei und findet in einer unteren Schicht diverse Knochenfragmente und mehrere Schädel - fast alles liegt durcheinander. Aber es gibt auch Funde von Skeletten, was auf eine christliche Bestattung deuten könnte. Die Karbondatierung ergibt, dass sie aus dem frühen Mittelalter stammen und damit in die Wikingerzeit passen. Sind diese Toten Opfer des ersten Überfalls auf Lindisfarne? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
ZDFinfo Doku
Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Krieger im Schiffsgrab, GB 2017
Auf einer Insel vor Estland werden zwei Schiffsgräber aus der Wikingerzeit entdeckt. Darin befinden sich die Skelette von Männern, die offenbar gewaltsam ums Leben kamen. Die Funde lassen vermuten, dass es Krieger waren, die im Kampf getötet und in einem Schiff bestattet wurden. Bei der Ausgrabung der Schiffe werden Beigaben wie Waffen, Schmuck und Knochen von Tieropfern gefunden. Eine alternative Theorie besagt, dass die Toten nicht Krieger, sondern Diplomaten auf friedlicher Mission waren.
ZDFinfo Doku
Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Rätsel von Roskilde, GB 2017
Mitte des 20. Jahrhunderts machen Archäologen einen spektakulären Fund: Bei Ausgrabungen vor Dänemark entdecken sie Wrackteile von fünf Wikingerschiffen. Ende des 11. Jahrhunderts legen die Wikinger im dänischen Roskilde-Fjord ein System von Sperren an, um ihren Handelsplatz zu schützen. Als Blockade dienen Schiffe, die sie absichtlich versenken. Die Funde geben Einblick in die Kultur der Wikinger. Das Wikingerschiffsmuseum im dänischen Roskilde beherbergt die restaurierten Überreste von fünf Schiffen, die absichtlich um 1070 nach Christus versenkt wurden. So wollten die Wikinger den Schifffahrtskanal blockieren und die Wikingerstadt Roskilde schützen. Das Museum in Roskilde gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Dänemark. Mit den Funden wuchs auch die Begeisterung für die Wikinger und ihre Lebensweise. Bei den Ausgrabungen wurden neun weitere Schiffe entdeckt. Eines der Schiffe ist 30 Meter lang. Holz und Handwerk sind von höchster Qualität. Heute fährt eine exakte Rekonstruktion dieses Schiffes unter dem Namen Havhingsten wieder zur See. Das originale Schiff hatte 60 Ruderbänke und war ein typisches fürstliches Langschiff. Es wurde auf etwa 1042 nach Christus datiert und nach jahrelanger Restaurierung schließlich im Museum in Roskilde ausgestellt. Die neuen Entdeckungen regen Archäologen, Historiker und die Öffentlichkeit gleichermaßen an, mehr über diese Epoche herauszufinden. In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Geheimnise der Skelette, GB 2017
Ein Steinbruch voller enthaupteter Skelette: offenbar eine Massenhinrichtung. Doch wer waren die 54 Toten? Warum fanden sie hier im Süden Englands ihr grausames Ende? 2009 wird bei Bauarbeiten in England ein Massengrab mit menschlichen Skeletten und abgetrennten Schädeln entdeckt. Archäologen datieren das Grab auf etwa 1000 nach Christus und wollen beweisen: Die Opfer waren junge Wikinger, die gewaltsam ums Leben kamen. Im Frühmittelalter kämpfen Angelsachsen und Wikinger um die Herrschaft auf der britischen Insel. Die Skandinavier führen immer häufiger Raubzüge und Überfälle durch. Doch bald ist ihnen das nicht genug: Sie wollen die Macht über die Insel. Im 9. Jahrhundert kommen die Wikinger schwer bewaffnet nach Britannien und verbreiten dort Angst und Schrecken. Um die Insel zu erobern, werden in Norwegen und Dänemark große Heere zusammengezogen. Untersuchungen zeigen, dass die Toten im Massengrab keine Einheimischen waren, sondern mit großer Sicherheit aus Skandinavien stammten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um eine Gruppe von Angreifern handelte, die auf eine überlegene Streitmacht der Angelsachsen stießen. Die Wikinger wurden gefangen genommen, hingerichtet und anschließend in den Steinbruch verbracht. In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Grab der Königin, GB 2017
Es ist einer der faszinierendsten Funde aus der Wikingerzeit. In einem Grabhügel in Norwegen entdecken Archäologen ein gut erhaltenes Wikingerschiff. Darin: zwei Frauenskelette. Das Schiff und seine Schätze sind bemerkenswert. Doch was lässt sich über die Identität der Toten sagen? Der Archäologe Tim Sutherland geht dieser Frage nach und möchte herausfinden, ob die beiden Damen vielleicht Opfer eines bizarren Rituals geworden sind. Die Wikinger pflegten zu ihrer Zeit diverse Rituale. Angeblich gehörte auch ein Opferkult dazu, bei dem nicht nur Tiere, sondern auch Menschen geopfert wurden. Die beiden weiblichen Toten geben jedoch mehr Rätsel auf. Im Grab fand man neben den Skeletten auch eine Vielzahl von Luxusgütern wie ein feines rotes Wollkleid, einen weißen Leinenschleier und Seide. Die DNA-Analyse ergibt, dass die ältere Frau an einer Krankheit litt, die sie männlicher wirken ließ - vielleicht hatte sie einen Bart. Eine Holzschnitzerei auf dem Schiff stellt eine Frau mit Bart dar - angeblich das Bildnis einer Königin. Wurden auf dem Schiff zwei Frauen aus einer hohen sozialen Schicht bestattet? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Schätze für die Ewigkeit, GB 2017
Plünderungen, Überfälle und reiche Beute - dafür sind die Wikinger berühmt-berüchtigt. Ihre kostbaren Schätze zeugen von Reisen in ferne Länder, in denen sich die Krieger bereicherten. Für Archäologen hat ein neu entdeckter Wikingerschatz nicht nur materiellen Wert. Sie finden darin Spuren einer vergangenen Kultur. Da Schriftquellen aus der Wikingerzeit fehlen, versuchen sie, die Welt der Wikinger über ihre Schätze zu verstehen. Warum kam es überhaupt zu den massiven Plünderungen? Warum haben die Wikinger Schätze angehäuft? Auf Geld waren sie wohl nicht aus, denn das hatte nicht die Bedeutung wie heute. Tatsächlich haben sie viele Beuteobjekte eingeschmolzen und zu neuen Gegenständen verarbeitet. Zwei Fragen beschäftigen die Archäologen ganz besonders. Warum lassen die Wikinger bei ihrem Angriff auf das Kloster Lindisfarne den Sarkophag mit den Überresten des Heiligen Cuthbert zurück? Und was hat es mit den umfangreichen Münzschätzen auf sich, die in zahlreichen Häusern unter dem Fußboden vergraben wurden? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums GESCHICHTE Blackbeards Schiff, GB 2014
Verborgen in den Fluten des Atlantiks vor der amerikanischen Ostküste liegt seit 300 Jahren das Wrack eines sagenumwobenen Schiffes. War dies das Schiff des Piratenkapitäns Blackbeard? Seit fast zwei Jahrzehnten untersuchen Teams von Fachleuten nun das Wrack. Welche Rolle könnte das Schiff in Blackbeards Geschichte gespielt haben? Anhand Tausender bereits geborgener Artefakte versuchen sie, das Geheimnis des Schiffes zu lösen.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Die Karte der Wikinger, GB 2012
Die "Vinland-Karte" ist ein gut gehütetes Dokument der Yale University in Connecticut. Die Karte ist auf das Jahr 1440 und somit 50 Jahre vor Kolumbus' Entdeckung von Nordamerika datiert. Seit der Entdeckung der "Vinland-Karte" im Jahr 1957 ist dieses Stück Papier Gegenstand vieler wissenschaftlicher Authentizitätsprüfungen. Die Karte zeigt erstaunlich exakt die Kontinente der Erde mit einer perfekten Nachzeichnung der Ostküste Nordamerikas. Falls die "Vinland-Karte" authentisch ist, würde sie die Geschichte der westlichen Welt ganz neu schreiben. Falls diese Karte im 15. Jahrhundert geschaffen wurde, bezeugt sie das Wissen der Wikinger über Nordamerika - und das deutlich vor Kolumbus. Doch ist es überhaupt möglich, dass dieses kriegerische Seevolk dem großen Entdecker Kolumbus zuvorkam? Oder handelt es sich bei der Karte bloß um eine Fälschung? "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" begibt sich auf das Replikat eines Wikingerschiffes, um das Reisen und die Navigation der Wikinger authentisch nachzuerleben und die Geheimnisse um die "Vinland-Karte" zu lüften.
ZDFinfo Doku
Staatsfeinde in Uniform GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2019
Droht Deutschland neuer Rechtsterrorismus? "ZDFzoom" zeigt in der Dokumentation Hintergründe zu aktuellen und bereits laufenden Ermittlungen gegen Terrorverdächtige aus der rechten Szene. Autor Dirk Laabs recherchierte im Umfeld der Ermittlungen gegen Franco A. und zeigt, dass immer wieder dieselben Namen auftauchen. Gleichzeitig werden immer mehr Fälle auch innerhalb der Polizei bekannt - von Mitarbeitern mit rassistischer oder rechter Gesinnung. In der Dokumentation warnen gleich mehrere Politiker vor neuer rechter Gewalt. Konstantin von Notz von den Grünen sagt im Interview mit "ZDFzoom": "Ich glaube, wir müssen einfach die Gewalttätigkeit und auch die mörderischen Absichten, die es im rechtsextremistischen Bereich inzwischen immer stärker gibt, sehr, sehr ernst nehmen." Und: "Die Situation war seit 1945 nicht mehr so gefährlich." Die Recherchen von "ZDFzoom"-Autor Dirk Laabs belegen eine beängstigende Mischung. Spezialkräfte von Polizei und Bundeswehr, illegale Munition, Waffen. Rechte Feindbilder und Todeslisten mit Politikernamen. Martina Renner, Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, Die Linke, sagt im Interview mit "ZDFzoom" zur neuen rechtsradikalen Gefahr: "Es kann ja ein Einzelner für sich den Tag X erklären. Ob er dann tatsächlich an dem Tag X über ein Gewehr verfügt, ist nicht die Frage, er kann auch sein Auto nehmen und in die nächste Gruppe von Antifa-Demonstranten reinfahren. Er braucht nur den Tatentschluss." Die gesellschaftliche Stimmung werde immer brisanter, konstatiert auch Armin Schuster, CDU, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Im Interview mit "ZDFzoom" fordert er, härter gegen rechtsnationale und extremistische Bestrebungen vorzugehen. Schuster wörtlich: "In Deutschland hat sich etwas verschoben. Deshalb mache ich mir Sorgen. Ist es nicht leichter, dass ein NSU 2.0 entsteht, als damals?" Mehr unter www.zoom.zdf.de
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Europa - Die Folgen der Angst EUROPA, D 2019
Die größten Ängste der Europäer sind Zuwanderung, Terrorismus und Überfremdung. Die Dokumentation analysiert die Folgen der Angst und fragt, wie sich die Menschen dieser Angst stellen. Eine Konsequenz ist das Erstarken rechter Parteien. Heute sitzen in 26 europäischen Nationalparlamenten Rechtspopulisten, in zwei Staaten regieren sie sogar alleine. Gewalt gegen Minderheiten ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bedroht diese. Denn Hass schürt Hass. Der Film zeigt, wie Muslime und Migranten zu Feindbildern gemacht werden. In Italien etwa sieht man, was passiert, wenn Rechte an die Macht kommen: Minderheiten werden vertrieben und entmenschlicht. Extremismus-Experte Matthias Quent erläutert die Gefahren des Rechtspopulismus für die europäische Demokratie. Morde, Gewalttaten und Terroranschläge durch Flüchtlinge liefern den Rechten die notwendigen Argumente. Wie die Vergewaltigungsserie in Freiburg im Breisgau. Die Stadt reagiert mit einem ganzen Paket an Sicherheitsmaßnahmen. Über mangelnden Schutz beklagen sich auch die Muslime, die nicht nur von rechtem, sondern auch von islamistischem Terror bedroht werden. Auch im Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der Dschihadisten-Hochburg Europas. Von hier kommen die Attentäter von Paris und Brüssel. Die Molenbeeker leiden unter den vielen Radikalen - und unter den Repressalien, die sie wegen ihnen ertragen müssen. Die Politik bekommt die Situation nicht in den Griff. Der frühere Vizebürgermeister Ahmed El Khanouss warnt vor neuen Anschlägen.
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Europa - Der verunsicherte Kontinent DOKUMENTATION, D 2019
Ein diffuses Gefühl von Angst und Unsicherheit hat sich in Europa breitgemacht. Die Folgen der IS-Terroranschläge in Paris, Nizza, Brüssel und Berlin sind bei vielen nicht verarbeitet. Hinzu kommt in ganz Europa eine steigende Ablehnung von Flüchtlingen. Übergriffe von Migranten sorgen für Unmut und das Erstarken rechter Parteien sowie rechtsextremer Gruppierungen. Neuer Terror droht von rechts. Der Film von Patrick Zeilhofer und Volker Wasmuth zeichnet die schwersten Anschläge der vergangenen Jahre nach. Opfer des Pariser Bataclan-Angriffs und der Kölner Silvesternacht 2015 sprechen über ihre Traumatisierung. Terrorismusforscher Professor Peter R. Neumann analysiert die Strategien der Terroristen - dazu zählt auch, Bilder des Schreckens zu verbreiten. Machen sich Medien zu Komplizen der Täter? "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt und Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des ZDF-"heute journal", schildern ihren Umgang mit solchen Bildern. Auf das Angstgefühl in der europäischen Bevölkerung haben Politik und Sicherheitsbehörden reagiert: mehr Personal, mehr Polizeipräsenz, mehr Kontrollen - sowie die Schleierfahndung entlang der deutschen Grenze. Doch manche Bürger kümmern sich selbst um ihre Sicherheit. Der Film zeigt Geschäftsleute, die in einem "Anti-Terror-Camp" bei Frankfurt lernen, wie sie bei bewaffneten Angriffen am besten reagieren. Doch Angst kann Europa lähmen. Der SPD-Politiker Kurt Beck warnt: "Im Alltag ständig Angst zu haben - das setzt kein Denken und Handeln frei, sondern führt eher zum Zurückziehen."
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Achtung Polizei! - Willkür, Pannen, Personalnot GESELLSCHAFT UND POLITIK, D 2018
Die Kölner Silvesternacht 2015, die Krawalle rund um den G20-Gipfel und die aktuellen Rassismus-Vorwürfe - belegen diese drei großen Polizeiskandale einen Fehler im System? Doch auch abseits der Hauptnachrichten offenbaren sich Pannen und Schwächen: Bagatelldelikte etwa werden scheinbar kaum noch geahndet, und immer wieder berichten Bürger, Opfer von Polizeigewalt geworden zu sein. Ist es das Versagen einzelner Beamter? Ist die Sicherheit der Bürger überhaupt noch gewährleistet? Politiker und Behördenvertreter wiederholen seit Jahren dieselben Argumente: Es gebe zu wenig Personal, die Ausrüstung sei so schlecht, die Polizei werde schlicht "kaputtgespart". Doch die Polizeivertreter sehen noch mehr Probleme: Die wenigen Beamten müssten nicht nur einen schier unüberwindbaren Berg an Arbeit bewältigen, sie bekämen auch noch Gegenwind aus der Bevölkerung. Der Bürger habe immer weniger Respekt, und man müsse sich nur, weil man im Dienst der Gesellschaft unterwegs sei, auch noch bei Einsätzen anpöbeln und bespucken lassen. Kurz: Es gebe keine Achtung mehr vor der Uniform. Dem einfachen Polizisten werde sein Beruf quasi unmöglich gemacht. Das sei umso unverständlicher, da doch die Polizei zu den Guten zähle, die ihr Leben für die Sicherheit der Bürger einsetze. Zu allem Überfluss fehle die Unterstützung durch Politik und Justiz. All diese Argumente sind bekannt, und auch die Dokumentation trifft Polizisten und ehemalige Polizisten, die vor allem diese Umstände beklagen. Doch wer näher hinsieht, merkt, dass es so einfach nicht sein kann: Der Einstellungsstopp bei den Beamten ist zum größten Teil längst behoben - oder zumindest sind Änderungen geplant. Auch die Ausrüstung wurde vielfach nachgebessert. Dennoch bleiben die Probleme. Was ist los bei der Polizei? Und passt sie noch zu den Menschen, die sie schützen soll? Die Dokumentation schaut sich die am häufigsten genannten Argumente an und findet heraus, was die wirklichen Probleme bei der Polizei sind. Es kommen Gewerkschafter, Polizeiexperten, Politiker, Juristen, Menschenrechtler, Polizeiausrüster, Opfer von Polizeigewalt und Polizisten zu Wort. Die Spurensuche lohnt sich, denn vieles ist nicht so, wie es scheint, und die Dokumentation findet Antworten, die überraschen.
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Tödliche Rennen REPORTAGE Staat gegen Raser, D 2020
2015 wird das Phänomen der illegalen Autorennen in Innenstädten unübersehbar. Das hat es auch schon früher gegeben, doch die Fälle häufen sich dramatisch. Bundestag und Bundesrat haben reagiert und inzwischen ein schärferes Gesetz, den neuen Paragrafen 315d StGB, beschlossen, der illegale Rennen mit Todesfolge mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft.
ZDFinfo Doku
Rockerkrieg DOKUMENTATION Aufstieg der Hells Angels, D 2017
Sich selbst bezeichnen die Hells Angels als "Gesetzlose" - Motorradfahrer, für die nur ihre eigenen Regeln gelten und die "Rocker-Familie" über allem steht. Seit 1973 gibt es eine Abteilung in Hamburg, und von hier expandieren sie über die ganze Republik. Immer wieder kommen die Höllenengel mit der Polizei aneinander, vor allem aber gibt es blutige Revierkämpfe mit anderen Rockergruppen - wie den Bandidos. Die dreiteilige Dokumentation beschreibt, wie es dazu kommen konnte, in welche Geschäfte die Gangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Und die Dokumentation gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
ZDFinfo Doku
Rockerkrieg DOKUMENTATION Mord und Verrat, D 2017
So sehr die Rockergruppen Einheit beschwören - so brutal gehen sie auch aufeinander los, wenn Provinzfürsten oder Emporkömmlinge versuchen, ihre eigenen Eitelkeiten zu befriedigen. Aygün Mucuk ist einer der Hauptdarsteller. Der Hells Angel gehörte der jungen Rockergeneration an, die vor allem von Migranten geprägt wurde. Mucuk aus Gießen will Macht und Ansehen, am Ende bezahlt er seinen Ehrgeiz mit dem Leben. Mit 17 Schüssen wird der 45-Jährige regelrecht hingerichtet. Aber auch Frank Hanebuth, der bekannteste deutsche Hells Angel und Charterpräsident in Hannover, bekommt die Missgunst anderer Rocker zu spüren. Ein verprellter Rocker beschuldigt ihn des Auftragsmordes. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rockergangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Neue Fronten, D 2017
Die Hells Angels sind der mächtigste und gefürchtetste Motorradclub der Welt. Aber auch sie bekommen neue Feinde. Vor allem junge Migranten-Gangs wollen das Rockermilieu aufmischen. Eine Gruppierung sind die United Tribuns. Sie rekrutieren vor allem junge Männer aus Problemvierteln mit Migrationshintergrund. Auch der Motorradclub der Mongols macht den Hells Angels im Drogenhandel und Rotlichtmilieu Konkurrenz. Satudarahs und die Osmanen Germania sind weitere Rockergruppen, die ihre Reviere abstecken wollen, und oft führt das zu Kämpfen zwischen den Gruppen - und Toten. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rockergangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Raubzug gegen Kloster Lindisfarne, GB 2017
Im Jahr 793 erreichen skandinavische Seefahrer die Insel Lindisfarne. Sie plündern brutal das dortige Kloster und ermorden die Geistlichen. Dieser Überfall gilt als Beginn der Wikingerzeit. In der ein Jahrhundert später verfassten Angelsächsischen Chronik heißt es, Heiden hätten wild gemordet und ungehindert geplündert. Archäologen wollen die historische Beschreibung der Katastrophe mit materiellen Zeugnissen belegen und finden uralte Knochen. Das Grabungsteam räumt die Oberfläche von Steinen frei und findet in einer unteren Schicht diverse Knochenfragmente und mehrere Schädel - fast alles liegt durcheinander. Aber es gibt auch Funde von Skeletten, was auf eine christliche Bestattung deuten könnte. Die Karbondatierung ergibt, dass sie aus dem frühen Mittelalter stammen und damit in die Wikingerzeit passen. Sind diese Toten Opfer des ersten Überfalls auf Lindisfarne? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Krieger im Schiffsgrab, GB 2017
Auf einer Insel vor Estland werden zwei Schiffsgräber aus der Wikingerzeit entdeckt. Darin befinden sich die Skelette von Männern, die offenbar gewaltsam ums Leben kamen. Die Funde lassen vermuten, dass es Krieger waren, die im Kampf getötet und in einem Schiff bestattet wurden. Bei der Ausgrabung der Schiffe werden Beigaben wie Waffen, Schmuck und Knochen von Tieropfern gefunden. Eine alternative Theorie besagt, dass die Toten nicht Krieger, sondern Diplomaten auf friedlicher Mission waren.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Rätsel von Roskilde, GB 2017
Mitte des 20. Jahrhunderts machen Archäologen einen spektakulären Fund: Bei Ausgrabungen vor Dänemark entdecken sie Wrackteile von fünf Wikingerschiffen. Ende des 11. Jahrhunderts legen die Wikinger im dänischen Roskilde-Fjord ein System von Sperren an, um ihren Handelsplatz zu schützen. Als Blockade dienen Schiffe, die sie absichtlich versenken. Die Funde geben Einblick in die Kultur der Wikinger. Das Wikingerschiffsmuseum im dänischen Roskilde beherbergt die restaurierten Überreste von fünf Schiffen, die absichtlich um 1070 nach Christus versenkt wurden. So wollten die Wikinger den Schifffahrtskanal blockieren und die Wikingerstadt Roskilde schützen. Das Museum in Roskilde gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Dänemark. Mit den Funden wuchs auch die Begeisterung für die Wikinger und ihre Lebensweise. Bei den Ausgrabungen wurden neun weitere Schiffe entdeckt. Eines der Schiffe ist 30 Meter lang. Holz und Handwerk sind von höchster Qualität. Heute fährt eine exakte Rekonstruktion dieses Schiffes unter dem Namen Havhingsten wieder zur See. Das originale Schiff hatte 60 Ruderbänke und war ein typisches fürstliches Langschiff. Es wurde auf etwa 1042 nach Christus datiert und nach jahrelanger Restaurierung schließlich im Museum in Roskilde ausgestellt. Die neuen Entdeckungen regen Archäologen, Historiker und die Öffentlichkeit gleichermaßen an, mehr über diese Epoche herauszufinden. In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Geheimnise der Skelette, GB 2017
Ein Steinbruch voller enthaupteter Skelette: offenbar eine Massenhinrichtung. Doch wer waren die 54 Toten? Warum fanden sie hier im Süden Englands ihr grausames Ende? 2009 wird bei Bauarbeiten in England ein Massengrab mit menschlichen Skeletten und abgetrennten Schädeln entdeckt. Archäologen datieren das Grab auf etwa 1000 nach Christus und wollen beweisen: Die Opfer waren junge Wikinger, die gewaltsam ums Leben kamen. Im Frühmittelalter kämpfen Angelsachsen und Wikinger um die Herrschaft auf der britischen Insel. Die Skandinavier führen immer häufiger Raubzüge und Überfälle durch. Doch bald ist ihnen das nicht genug: Sie wollen die Macht über die Insel. Im 9. Jahrhundert kommen die Wikinger schwer bewaffnet nach Britannien und verbreiten dort Angst und Schrecken. Um die Insel zu erobern, werden in Norwegen und Dänemark große Heere zusammengezogen. Untersuchungen zeigen, dass die Toten im Massengrab keine Einheimischen waren, sondern mit großer Sicherheit aus Skandinavien stammten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um eine Gruppe von Angreifern handelte, die auf eine überlegene Streitmacht der Angelsachsen stießen. Die Wikinger wurden gefangen genommen, hingerichtet und anschließend in den Steinbruch verbracht. In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Das Grab der Königin, GB 2017
Es ist einer der faszinierendsten Funde aus der Wikingerzeit. In einem Grabhügel in Norwegen entdecken Archäologen ein gut erhaltenes Wikingerschiff. Darin: zwei Frauenskelette. Das Schiff und seine Schätze sind bemerkenswert. Doch was lässt sich über die Identität der Toten sagen? Der Archäologe Tim Sutherland geht dieser Frage nach und möchte herausfinden, ob die beiden Damen vielleicht Opfer eines bizarren Rituals geworden sind. Die Wikinger pflegten zu ihrer Zeit diverse Rituale. Angeblich gehörte auch ein Opferkult dazu, bei dem nicht nur Tiere, sondern auch Menschen geopfert wurden. Die beiden weiblichen Toten geben jedoch mehr Rätsel auf. Im Grab fand man neben den Skeletten auch eine Vielzahl von Luxusgütern wie ein feines rotes Wollkleid, einen weißen Leinenschleier und Seide. Die DNA-Analyse ergibt, dass die ältere Frau an einer Krankheit litt, die sie männlicher wirken ließ - vielleicht hatte sie einen Bart. Eine Holzschnitzerei auf dem Schiff stellt eine Frau mit Bart dar - angeblich das Bildnis einer Königin. Wurden auf dem Schiff zwei Frauen aus einer hohen sozialen Schicht bestattet? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Die Wikinger - Fakten und Legenden GESCHICHTE Schätze für die Ewigkeit, GB 2017
Plünderungen, Überfälle und reiche Beute - dafür sind die Wikinger berühmt-berüchtigt. Ihre kostbaren Schätze zeugen von Reisen in ferne Länder, in denen sich die Krieger bereicherten. Für Archäologen hat ein neu entdeckter Wikingerschatz nicht nur materiellen Wert. Sie finden darin Spuren einer vergangenen Kultur. Da Schriftquellen aus der Wikingerzeit fehlen, versuchen sie, die Welt der Wikinger über ihre Schätze zu verstehen. Warum kam es überhaupt zu den massiven Plünderungen? Warum haben die Wikinger Schätze angehäuft? Auf Geld waren sie wohl nicht aus, denn das hatte nicht die Bedeutung wie heute. Tatsächlich haben sie viele Beuteobjekte eingeschmolzen und zu neuen Gegenständen verarbeitet. Zwei Fragen beschäftigen die Archäologen ganz besonders. Warum lassen die Wikinger bei ihrem Angriff auf das Kloster Lindisfarne den Sarkophag mit den Überresten des Heiligen Cuthbert zurück? Und was hat es mit den umfangreichen Münzschätzen auf sich, die in zahlreichen Häusern unter dem Fußboden vergraben wurden? In der sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Wikinger - Fakten und Legenden" ist der Archäologe Tim Sutherland auf den Spuren der Wikinger und entschlossen, viele sagenumwobene Rätsel um die Krieger aus dem Norden aufzuklären.
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Aufgedeckt: Geheimnisse des Altertums GESCHICHTE Blackbeards Schiff, GB 2014
Verborgen in den Fluten des Atlantiks vor der amerikanischen Ostküste liegt seit 300 Jahren das Wrack eines sagenumwobenen Schiffes. War dies das Schiff des Piratenkapitäns Blackbeard? Seit fast zwei Jahrzehnten untersuchen Teams von Fachleuten nun das Wrack. Welche Rolle könnte das Schiff in Blackbeards Geschichte gespielt haben? Anhand Tausender bereits geborgener Artefakte versuchen sie, das Geheimnis des Schiffes zu lösen.
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Gedopte Gesellschaft - Streitfall Ritalin und Co. GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2020
ADHS zählt zu den häufigsten psychischen Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene werden mit Medikamenten wie Ritalin behandelt. Doch deren Wirkung ist umstritten. Für die einen sind sie ein Segen, für andere "Kinder-Koks". Ihr Wirkstoff zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Das macht Ritalin auch interessant für Gesunde. Denn bei ihnen wirkt es wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung, fördert die Konzentration. Immer häufiger greifen Schüler, Studenten und Berufstätige zu Ritalin und Co., um sich für besondere Herausforderungen zu wappnen. Experten warnen vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, denn die Nebenwirkungen des Hirndopings sind fatal.
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