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Große Völker GESCHICHTE Die Wikinger
Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den "Seekriegern" sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben. Die ursprüngliche Heimat der Wikinger ist Skandinavien, genauer gesagt Dänemark, Norwegen und Schweden. In erster Linie leben die Nordmänner von der Landwirtschaft und der Fischerei. Ihre Höfe liegen weit voneinander entfernt, Städte gibt es anfangs nicht. Auf Raubzug gehen die Wikinger zunächst nur in den Sommermonaten, den Rest des Jahres verbringen sie mit ihren Sippen am heimischen Herd. Die Gründe für die saisonalen Kaperfahrten sind nicht ganz eindeutig. Aber vieles deutet darauf hin, dass sich die Versorgungslage wegen der stetig steigenden Bevölkerungszahlen zunehmend verschlechtert hat. Deshalb sind die Raubzüge ein willkommener Nebenerwerb. Sie haben aber auch dazu gedient, neuen Siedlungsraum aufzutun. Ob aus Not oder purer Beutelust - als unerschrockene Entdecker stellen die Wikinger ihre Fähigkeiten unter Beweis. Und überall hinterlassen sie ihren historischen Fußabdruck. Dazu gehören unter anderem Gebiete im heutigen Irland, England, in Frankreich oder auch in Deutschland. Doch schon früh steuern die Nordmänner immer weiter nordwärts. So erreichen sie Island. Obwohl die eisige Insel nur in den Ebenen und Tälern fruchtbaren Boden bietet, setzt schon bald eine große Einwanderungswelle ein. Auch Erik der Rote befindet sich unter den Emigranten. Als er aus Jähzorn zwei Morde begeht, wird er von der Insel verbannt. Die Zeit nutzt er, um im Atlantischen Ozean nach einer neuen Heimat zu suchen. Er findet sie auf Grönland - Grünland - wie Erik die Insel nennt. Sie bleibt bis Anfang des 15. Jahrhunderts fest in Wikingerhand. Die historisch spektakulärste Entdeckung aber macht Eriks Sohn Leif. Bereits 500 Jahre vor Christoph Kolumbus betritt er als erster Europäer im Norden Neufundlands amerikanischen Boden. Viel ist über den Namen Vinland - Weinland - gerätselt worden, den die Wikinger ihrer Entdeckung gaben. Weinreben haben die Männer dort nachweislich nicht gefunden, sondern Wiesen und Weiden. Trotz günstiger Bedingungen können sich die Wikinger dort nicht halten, die Eingeborenen schlagen sie irgendwann in die Flucht. Ohne ihre Schiffe wäre die Geschichte der Wikinger ganz anders verlaufen. Sie sind legendär und haben dem Volk sogar ihren Namen gegeben. "Vikingr" bedeutet so viel wie "Krieger, die zur See fahren". Berühmt-berüchtigt sind die Drachenschiffe, hochwandige Segler aus Eichenholz mit grellbunten Rahsegeln, spitz zulaufendem Bug und Heck sowie einem flachen Kiel. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Berserker in kriegerischer Absicht über die Meere fahren. Für den Handel entwerfen die Wikinger die "Knorr". Sie ist zwar weniger schnell und wendig, kann dafür aber große Lasten transportieren. Der Schiffstyp wird noch über Jahrhunderte nachgebaut - auch als die Wikinger als eigenständiges Volk schon nicht mehr existieren. Als Kaufleute machen sich die "Wilden aus dem Norden" rasch einen Namen. Vom Norden aus erschließen sie völlig neue Routen, die bis ins heutige Russland und in den Vorderen Orient führen. Mit Fellen, Bernstein, Waffen und vor allem Sklaven werden die Wikinger reich. Aus ihren Siedlungen werden blühende Städte, Geschäftspartner aus aller Herren Länder kommen ins Land. Einer der bekanntesten Handelsplätze ist Haithabu. Die Metropole gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa. Die Gründe für das Ende der Wikingerzeit sind vielseitig. Einen erheblichen Beitrag leistet die Christianisierung in Skandinavien. Viele Heiden lassen sich bekehren. Denn anders als in ihrem Volksglauben verspricht die neue Religion jedem Menschen das Paradies. Die Missionierung führt zu einem Wandel der gesellschaftlichen wie politischen Struktur. Es gibt Könige und Staaten, die Krieger werden sesshaft und gehen nicht mehr auf Beutezug. Auch haben sich die anderen Völker die Kenntnisse der Wikinger zunutze und ihnen das Handelsmonopol abspenstig gemacht. Die Wikinger passen sich den neuen Verhältnissen in Europa an, gehen in anderen Vö
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Der geheime Kontinent GESCHICHTE Was geschah vor Kolumbus? (Folge: 1), D 2010
"Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte aus einem neuen Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustauschs der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. Mit großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt der Film die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.
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Der geheime Kontinent GESCHICHTE Sie kamen über das Meer (Folge: 2), D 2010
Der Film erzählt, wie sich die Natur und das Leben in Amerika durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfel- und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch, der Truthahn wird Festtagsgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.
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Humboldt und die Neuentdeckung der Natur WISSENSCHAFT, D 2019
Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor Kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung. Anlässlich seines 250. Geburtstags unternimmt die Historikerin Andrea Wulf eine atemberaubende Reise um die halbe Welt und entführt den Zuschauer zu den Stromschnellen des Orinoco und auf die höchsten Anden-Gipfel, die Humboldts neues Naturverständnis prägten. Zu Lebzeiten war Alexander von Humboldt neben Napoleon der berühmteste Mensch der Welt. Hunderte von Pflanzenarten tragen seinen Namen, in vielen Ländern wurden zahllose Straßen, Plätze und Institutionen nach ihm benannt. Wie kein anderer Wissenschaftler hat Alexander von Humboldt das moderne Verständnis von der Natur als komplexes zusammenhängendes System geprägt. Doch was trieb Humboldt an, sein Leben immer wieder bei tollkühnen Abenteuern und lebensgefährlichen Experimenten aufs Spiel zu setzen, um die Natur neu zu "entdecken"? Seine Messungen und Beobachtungen konnte Humboldt in zunehmendem Maße nicht mit der gängigen Vorstellung in Übereinstimmung bringen, die Welt sei von Gott allein zu dem Zweck geschaffen worden, dem Menschen nützlich zu sein. Humboldt war vielmehr davon überzeugt, dass in der Natur "alles mit allem" zusammenhängt und auch der Mensch keine Sonderstellung einnimmt. Dieses Konzept war damals revolutionär und prägt bis heute das moderne Naturverständnis. In Spielszenen mit dem renommierten deutschen Schauspieler Timmi Trinks in der Rolle des jungen Humboldt kann der Zuschauer unter anderem die legendäre Fahrt auf dem Orinoco oder den Aufstieg in die eisigen Höhen des Chimborazo miterleben.
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Kolumbus und die wahren Entdecker Amerikas DOKUMENTATION, D 2019
Die Wikinger entdeckten die Neue Welt lange vor Kolumbus. Aber auch ein walisischer Prinz und ein afrikanischer König könnten Amerika noch vor dem berühmten Entdecker erreicht haben. Spekulationen gibt es viele. "Terra X" folgt den Spuren von drei außergewöhnlichen Expeditionen, die vor allem eines verbindet: Kolumbus könnte von den Amerikafahrten seiner Vorgänger gewusst und von ihrem Wissen profitiert haben. Bevor Christoph Kolumbus 1492 zu seiner historischen Reise in die Neue Welt aufbrach, hatte der geniale Navigator bereits einen Großteil der damals bekannten Seewege befahren. Im Februar 1477 reiste er in den hohen Norden nach Thule, das die Forschung heute als Island identifiziert. Hier lernte er die Sagas der Wikinger kennen und erfuhr von den Heldentaten Leif Erikssons. 500 Jahre vor Kolumbus hatte Leif bereits amerikanischen Boden betreten und eine Kolonie gegründet, die 50 Jahre Bestand hatte. In Bristol war Kolumbus schon ein Jahr zuvor gewesen. Hier wird er unvermeidlich von einem walisischen Prinzen namens Madoc erfahren haben, der 1170, also 300 Jahre vor Kolumbus, den Atlantik überquert und im Gebiet des Ohio River eine Burg errichtet haben soll. Kolumbus' letzte Reise, bevor er seine Pläne für den Westkurs nach Indien vorlegte, führte ihn entlang der westafrikanischen Küste bis zur Goldküste, dem heutigen Ghana. Dort hörte er höchstwahrscheinlich von der Expedition des unermesslich reichen Königs Abubakari II., der arabischen Chroniken zufolge 1310, also knapp 200 Jahre vor Kolumbus, mit 2000 Schiffen nach Amerika gesegelt sein soll. Dass Kolumbus möglicherweise die Entdeckerberichte anderer benutzte, wirft ein neues Licht auf die Entdeckungsgeschichte Amerikas, aber auch auf den Seefahrer selbst. Er fuhr keineswegs naiv ins Ungewisse. Im Unterschied zu seinen Vorgängern läutete er jedoch mit seiner Reise und der folgenden Erkundung, Eroberung und Ausbeutung einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte ein.
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Herman, der Apache DOKUMENTATION Ein Deutscher unter Indianern, D 2016
Ob Geschichts-, Natur-, Tier- oder Wissenschaftsbeiträge - die Doku-Reihe nimmt sich eines breiten Themenspektrums an und erstaunt mit verblüffenden und eindrucksvollen Beobachtungen rund um den Globus.
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Imperium GESCHICHTE Der Kriegsruf der Indianer, D 2011
Ein stolzer Indianer auf seinem Pferd, eine Herde Bisons, ein Treck Siedler in den Weiten des Kontinents. Was ist Mythos, was Realität in unserem Blick auf die Geschichte der USA? Wie prägten die Ureinwohner ihren Kontinent - und was ist von diesem Einfluss geblieben? War die Verdrängung der Indianer durch die Siedler tatsächlich unausweichlich? Noch nicht einmal 400 Jahre hat es gedauert, um die jahrtausendealten indianischen Kulturen durch etwas völlig Neues abzulösen. In keinem anderen Reich der Weltgeschichte vollzog sich der Wandel so fundamental und so rasant wie in Amerika. Und nirgendwo sonst war der Aufstieg einer neuen Kultur so erfolgreich: Mit den Europäern wurde das "Indianerland" über Nacht zum "Wilden Westen" und entwickelte sich innerhalb weniger Menschenalter zur "Weltmacht USA". Maximilian Schell begibt sich auf die Spur dieses gewaltigen "Clash of Civilization", mit dem in atemberaubendem Tempo ein ganzer Kontinent seine Identität veränderte. Maximilian Schell sucht nach Ursache, Wirkung und Mechanismen des massiven Kulturwandels. "Aufstieg und Fall" - wie bei keinem anderen Reich in der Reihe "Imperium" vermischt sich in dieser Folge beides zu einer unauflöslichen Einheit: Was der USA zu weltpolitischer Größe verhalf, bedeutete für die Kultur der Ureinwohner zugleich den Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Ein unendlich weites, kulturloses Land, in dem nur vereinzelt ein paar Wilde wohnen - so das Bild Nordamerikas, bevor Kolumbus kam. Doch auch hier sieht die Realität ganz anders aus: 500 verschiedene Stämme mit 175 unterschiedlichen Sprachen und ganz individuellen Traditionen bevölkern den Kontinent. Sie leben als Fischer, betreiben Landwirtschaft oder ziehen als Nomaden über das Land. Im Mittelalter gab es Indianerstädte, die größer waren als die meisten europäischen Metropolen ihrer Zeit. Natürlich gab es Spannungen zwischen Europäern und Indianern. Einige Auseinandersetzungen weiteten sich zu furchtbaren Kriegen aus. Doch Maximilian Schell zeigt: Wenn die ersten Europäer nicht von den Indianern gelernt hätten, wären sie verloren gewesen. Den Umgang mit fremden Pflanzen wie Mais, Kartoffeln oder Tabak, Fortbewegung in der Wildnis, das Lenken eines Kanus. Dass die weißen Siedler schnell Boden gegenüber den Indianern gewinnen, liegt weniger an ihrer überlegenen Kriegskunst, sondern an einem Mitbringsel: Bis zu 90 Prozent der Indianer Nordamerikas fallen europäischen Krankheiten zum Opfer. Die Überlebenden versuchen dann, auf alle nur denkbaren Arten, den Weißen Herr zu werden: Sie kämpfen, sie verbünden sich oder passen sich an. Die Irokesen steigen zu einem der mächtigsten Stämme auf, weil sie sich mit den Engländern verbünden, werden aber vernichtend geschlagen, als die Amerikaner sich selbstständig machen. Die Cherokee assimilieren sich so weit, dass sie sogar schwarze Sklaven halten. Doch letztendlich wird ihnen auch dies nichts nützen. Auf dem berüchtigten Leidensweg, dem "Trail of Tears", verlieren Tausende ihr Leben und alle ihre Heimat. Die Sioux gewinnen unter ihrem großen Führer Sitting Bull völlig überraschend noch einmal eine große Schlacht. Doch nicht nur Sitting Bull findet ein tragisches Ende, sondern auch die letzte Hoffnung der Indianer stirbt bei dem Massaker von Wounded Knee. Mithilfe aufwendiger Spielszenen treten die Zuschauer in eine Welt ein, deren Wirklichkeit im Nebel der Geschichte fast vollständig versunken ist und durch Legenden und Klischees längst überlagert wird. Gedreht wurde an verschiedenen amerikanischen Originalschauplätzen, an denen schon legendäre Western wie "Der mit dem Wolf tanzt" gedreht wurden. Vor der unendlichen Weite amerikanischer Landschaften und in den Gesichtern von Indianern ganz verschiedener Stämme lebt die faszinierende Kultur der Ureinwohner Nordamerikas wieder auf, die durch die Ausbreitung der Weißen schon fast verloren schien.
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Pyramiden in Amerika GESCHICHTE Die Kultbauten der Indianer, D 2005
Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die über 100 000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA die Landschaft prägten. Die Suche nach den Erbauern der legendären Erdwälle beginnt beim Volk der Adena, das schon vor mehr als drei Jahrtausenden bis zu 30 Meter hohe Mounds schuf. Um die Zeitenwende setzten die Hopewell-Indianer die Tradition fort. Nahe der heutigen Stadt Newark in Ohio errichteten sie eines der weltweit größten Erdwerke: Über elf Quadratkilometer erstreckte sich der monumentale Komplex aus geometrischen Formen und wallbegrenzten Straßen. Ein Kultplatz mit riesigem Kalendarium, zu dem ein 100 Kilometer langer, schnurgerader Prozessionsweg führte. Der Film folgt dem Siedlungszug der "Mound Builder" vom Nordosten der USA bis zum Mississippi. Brillante Dokumentaraufnahmen und Inszenierungen illustrieren die verschiedenen Epochen der Hügel-Kultur und erzählen vom Leben der Indianer rund um längst vergessene Siedlungen und Zeremonialplätze. Vor allem aber heben spezielle Ausleuchtungen der oft kaum noch sichtbaren Erhebungen die Kunstwerke wieder plastisch aus der Landschaft hervor. Die einzigartigen Bilder lassen den Zuschauer die verschlüsselten Botschaften der Mounds erkennen. Botschaften, die uraltes Wissen über die Erde und das Universum vermitteln.
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Sensationsfund in Brasilien DOKUMENTATION Die ersten Amerikaner, D 2017
Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten, als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12 000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30 000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents." Niède Guidon war die Erste, die sich mit der Erforschung der mit über 50 000 Felszeichnungen einzigartigen Fundstellenkonzentration beschäftigte und ihre Bedeutung erkannte. Die verlässliche Datierung der Malereien und der im Umfeld gefundenen Siedlungsreste stellte ein großes Problem dar. Schließlich bekam Guidon Unterstützung von Wissenschaftlern aus Europa. Der Franzose Eric Boëda gräbt hier seit 15 Jahren. Zum ersten Mal setzte er 2016 auch die sogenannte Thermolumineszenz-Analyse zur Datierung ein. Bei diesem Verfahren werden Proben bei völliger Dunkelheit aus einer Schicht entnommen, und später wird im Labor die Strahlung gemessen. Daraus lässt sich das Alter einer Fundschicht genau bestimmen und damit auch das Alter der Funde, die aus dieser Schicht geborgen wurden. Die gesamte Wissenschaftsgemeinde wartete gespannt auf die Resultate von Eric Boëda, denn vor allem US-amerikanische Forscher hofften, dass Niède Guidon dadurch widerlegt werden könnte. Doch es kam anders. Die ältesten Fundschichten sind mindestens 30 000 Jahre alt, also 18 000 Jahre älter als die Funde in Clovis/USA, auf die sich die bisher favorisierte Theorie stützte. Südamerika ist also nicht von Nordamerika aus besiedelt worden. "Ein großer Erfolg für die Brasilianer und ihre jahrelange wissenschaftliche Arbeit", meint Markus Reindel. Im Sommer 2016 begann Markus Reindel seine eigenen Forschungen in der Serra da Capivara. Er will die Umweltbedingungen in der Gegend untersuchen, um zu erfahren, warum die ersten Amerikaner sich gerade hier niedergelassen hatten. Und vor allem: warum sie offenbar ohne Nachkommen wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Die Vielzahl der Felsbilder und Bodenfunde deutet auf eine große Bevölkerung hin, die über einen relativ langen Zeitraum im Norden und Osten Brasiliens lebte. 800 Kilometer von der Serra da Capivara entfernt liegt ein weiterer Fundort, die Chapada Diamantina. Die Größe des einst besiedelten Raumes ist noch lange nicht abschließend erforscht. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Woher kamen die ersten Amerikaner? Wie und warum haben sie sich auf den Weg gemacht? Und warum sind sie fast spurlos wieder verschwunden?
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Die ersten Menschen WISSENSCHAFT Vom Wald in die Savanne - Stéphanie Valloatto, F 2017
Wie wurden wir, was wir sind? In aufwendigen Inszenierungen entführt der Zweiteiler "Die ersten Menschen" auf eine Zeitreise zu unseren ältesten Wurzeln vor 25 Millionen Jahren. Damals war die Erde ein Planet der Affen. Neueste Forschung zeigt, dass sich die Ursprünge menschlicher Verhaltensweisen bereits viel früher entwickelt haben, als bisher gedacht. Die Frage "Wer war der erste Mensch?" ist längst nicht beantwortet. Pierolapithecus heißt beispielsweise ein früher Waldbewohner, der zwar noch kein Mensch war, aber trotzdem ein entfernter Vorfahr gewesen sein könnte. Das Wesen lebte als Schwinghangler in den tropischen Regenwäldern auf dem Gebiet des heutigen Spanien. Einige Wissenschaftler trauen dem Pierolapithecus zu, schon ähnlich versiert im Werkzeuggebrauch gewesen zu sein wie heute lebende Menschenaffen. Als erstes Werkzeug überhaupt gilt der Stock. Mit ihm konnten die frühen Affen bereits Insekten wie Ameisen und Termiten aus ihren Bauten angeln. Sogar für die Entstehung des aufrechten Gangs waren vermutlich Wesen wie Pierolapithecus ausschlaggebend. Er war ein vergleichsweise schwerer Primat ohne Greifschwanz, der schon auf zwei Beinen auf dickeren Ästen balanciert sein soll. Noch einen Schritt weiter auf dem Weg zur Menschenähnlichkeit war ein aufrecht gehender Menschenaffe, den man heute als Sahelanthropus oder Toumai bezeichnet. Er lebte vor sechs bis sieben Millionen Jahren in der Region des heutigen Tschad und hatte sich offenbar bereits auf ein Leben auf dem Waldboden eingestellt. Sein aufrechter Gang war noch etwas ungelenk, könnte aber trotzdem ein Evolutionsvorteil gewesen sein, weil Toumai als Zweibeiner die Hände frei hatte. Sein Werkzeuggebrauch soll im Vergleich zu anderen Affen seiner Zeit schon gut entwickelt gewesen sein. Nüsse knacken mit Steinen könnte er wie die Schimpansen der Gegenwart von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ein weiterer Wendepunkt wird für eine Zeit vor zwei Millionen Jahren angenommen. Die große Gruppe der Australopithecinen besiedelte schon seit Längerem große Teile Afrikas. Der wohl berühmteste Australopithecus-Fund, Lucy, galt bis vor wenigen Jahren als Urmutter der Menschheit. Mittlerweile halten viele Forscher ihre Linie jedoch für ausgestorben und trauen stattdessen dem Australopithecus sediba zu, ein direkter Vorfahr des Menschen zu sein. Sein Körperbau zeigt so viele moderne Anteile, dass einzelne Wissenschaftler ihn sogar als frühen Vertreter der Gattung "Homo" sehen. Immer neue Wesen mit teilweise menschlichen, teilweise tierischen Merkmalen wurden in den vergangenen Jahren entdeckt. Der wissenschaftliche Diskurs über die Frage, welches von ihnen noch Affe oder schon Mensch gewesen ist, erscheint symptomatisch für die Tatsache, dass die Grenzen immer stärker verwischen. Für die Pariser Primatologin Sabrina Krief steht heute schon fest, dass die strikte Trennung zwischen Mensch und Menschenaffe wissenschaftlich nicht zu begründen ist: "Heute existieren offiziell sechs Affenarten. Menschen sind einfach die siebte Art unter den anderen. Die alte Hierarchie mit dem Menschen auf der Spitze der Pyramide über all den anderen Primaten stehend, ist längst überholt."
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Die ersten Menschen WISSENSCHAFT Aus Afrika in die ganze Welt - Stéphanie Valloatto, F 2017
Wie und warum entwickelten sich vor zweieinhalb Millionen Jahren die ersten Vertreter der Gattung Homo? Und wie schafften sie die erstaunliche Metamorphose zum modernen Menschen? In dieser Folge von "Terra X" geben Wissenschaftler eine verblüffende Antwort: Vor allem unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterscheidet uns Menschen von unseren haarigen Vettern. Nur durch Teamgeist gelang es, in einer feindlichen Umwelt zu überleben. Als eines der frühesten Anzeichen für ein friedlicheres Miteinander wird nach dem aktuellen Forschungsstand der langsame Verlust der riesigen Eckzähne unserer Primatenvorfahren gedeutet. Diese Entwicklung soll bereits vor sieben Millionen Jahren begonnen haben, also ungefähr zu der Zeit, als sich die Wege des Menschen und des Schimpansen trennten. Eckzähne dienen in Affengesellschaften vor allem dazu, Konkurrenten der eigenen Art zu bekämpfen oder abzuschrecken. Wissenschaftler schließen aus dem Verlust der Riesenzähne auf eine Verhaltensänderung bei unseren frühen Ahnen. Innerhalb der eigenen Art gingen sie offenbar schon lange vor dem Auftauchen des ersten Menschen immer freundlicher miteinander um. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Da der Einzelne nicht besonders wehrhaft war oder schnell flüchten konnte, brauchte er das Team, um sich gegen überlegene Feinde, wie zum Beispiel große Raubkatzen, verteidigen zu können. Zunehmend nicht nur für sich selbst, sondern für die Gruppe zu denken, könnte die Gehirnaktivität überhaupt beflügelt haben, und Kommunikation wurde im Laufe der Zeit immer wichtiger. "Was den Menschen heute ausmacht, ist eine symbolhafte Sprache. Das können Menschenaffen nicht", erläutert der Paläoanthropologe Friedemann Schrenk. "Menschen haben eine symbolhafte Sprache, die mit Kunst und Kultur verknüpft ist. Sprache dient zur Weitergabe von kultureller Information und ist abhängig vom vorausschauenden Bewusstsein." Im zweiten Teil der Produktion "Die ersten Menschen" sucht "Terra X" nach den Ursprüngen dieses vorausschauenden Bewusstseins und nach seinen Folgen. Wer stellte die ersten Werkzeuge her? Wie kam jemand auf die Idee, das Feuer zu zähmen? Wieso wurden aus unseren vegetarisch lebenden Vorfahren Fleischesser? Und warum wurden die Auseinandersetzungen unter Menschen im Laufe der Zeit immer blutiger, obwohl doch gerade Zusammenarbeit und das Denken an andere als typisch für unsere Art gilt?
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Supertalent Mensch II WISSENSCHAFT Die Grenzgänger, D 2015
Der menschliche Körper ist zu verblüffenden Leistungen fähig. "Terra X" zeigt ungewöhnliche Menschen, die ans Limit gehen, und fragt, ob solche Talente in jedem von uns schlummern. Sie fliegen wie Vögel durch die Lüfte, surfen auf 20 Meter hohen Wellen, werden steinalt oder vertragen Strom. Es scheint fast so, als mobilisierten Supertalente schier unerklärliche Kräfte. Doch hinter jeder Leistung steckt eine wissenschaftliche Erklärung. Wenn Halvor Angvik die Berge hochsteigt, hat er kaum einen Blick für die Aussicht. Denn er will eigentlich nur hinunterspringen. Halvor Angvik ist Wingsuit-Jumper. In einer Art Fledermaus-Anzug gleitet er durch die Lüfte und wird dabei 200 Stundenkilometer schnell. Ein kleiner Fehler könnte ihn das Leben kosten. Nicht weniger wagemutig ist der Nürnberger Sebastian Steudtner. Vor 20 Meter hohen Brechern kennt er keine Angst. Steudtner ist Big-Wave-Surfer und reitet Wellen, die sich zu Wassermonstern auftürmen. Er ist der einzige Deutsche, der es in die Weltelite geschafft hat. Zwei Mal gewann er schon den Surf-Oscar für die höchste Welle des Jahres. Doch um Preise geht es ihm nicht. Sein Ziel ist, die größte Welle der Welt zu reiten. Etwas ruhiger gehen es die Bewohner einer Bergregion auf Sardinien an. Trotzdem brechen sie sämtliche Rekorde: Das sardische Bergvolk wird steinalt. 100-Jährige sind in der Provinz Nuoro keine Seltenheit. Doch warum überschreiten sie alle Altersgrenzen? Wissenschaftler suchen seit Jahren nach dem Geheimnis des langen Lebens auf Sardinien und kommen ihm Schritt für Schritt auf die Spur. Was andere tötet, macht Biba Struja nichts aus. Der Serbe ist immun gegen Strom. Seit 30 Jahren experimentiert er mit bloßen Händen mit der tödlichen Gefahr und hat bis heute keine einzige Verletzung erlitten. Doch wie macht er das? Ein Trick oder eine seltene Begabung?
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Supertalent Mensch II WISSENSCHAFT Die Superhirne, D 2015
Das menschliche Gehirn kann verblüffende Anforderungen meistern. "Terra X" zeigt Menschen, die geistige Höchstleistungen bringen, und fragt, ob solche Talente in jedem schlummern. Sie sprechen weit über 20 Sprachen, lösen Zauberwürfel innerhalb von Sekunden, spielen Blindschach oder können nach einem Unfall plötzlich perfekt Klavier spielen. Die Supertalente zeigen, dass unser Gehirn zu viel mehr fähig ist, als wir heute erahnen. Die Zwillinge Michael und Matthew Youlden sind echte Multisprachler. Beide beherrschen mehr als 20 Sprachen, die meisten davon fließend. Darunter auch seltene Sprachen wie Kornisch, Katalanisch oder Papiamentu. Und lernen sie in atemberaubender Zeit. Sieben Tage brauchen sie, um in einer neuen Sprache im Alltag durchzukommen. "Terra X" schickt die Zwillinge auf Sprachreise und zeigt, wie jeder ganz einfach eine neue Sprache lernen kann. Sebastian und Philipp Weyer sind auch Zwillinge und halten gleich mehrere Rekorde. Ihre Spezialität ist der legendäre Zauberwürfel. Die Zwillinge brauchen kaum mehr als sechs Sekunden, um die bunten Farben des Rubik's Cube richtig zu ordnen. Doch welche Leistung steckt dahinter? Sind sie einfach nur Mathegenies oder ist es ein anderes Talent, das sie zu wahren Meistern in dieser Disziplin macht? Elisabeth Sulsers Leben ist ebenfalls sehr bunt. Wenn sie Töne hört, sieht sie Farben. Ein G ist blau, das C rot, ein D ist gelb. Gleichzeitig kann sie die Musik schmecken - salzig, sauer, süß und bitter. Die Schweizerin ist eine sogenannte Synästhetin und weltweit ein ganz besonderer Fall. Sie ist die einzig bekannte Person mit diesen Formen der Doppelwahrnehmung. Der Pianist Derek Amato sieht auch, was andere nicht wahrnehmen. Permanent kreisen in seinem Kopf schwarze und weiße Kästchen voll von verschiedenen Tönen und Instrumenten. Sie sagen ihm, was er auf dem Klavier spielen soll. Dabei hatte der Amerikaner mit Musik nie viel am Hut. Erst nach einem Unfall mit einer schweren Gehirnerschütterung konnte er plötzlich perfekt Klavier spielen. Vincent Keymer und Marc Lang sind Schachexperten der besonderen Sorte. Vincent Keymer ist erst elf Jahre alt, spielt aber schon Schach wie die Großen. Im Alter von fünf Jahren fegt er seine Eltern vom Brett, mit neun Jahren schlägt er zum ersten Mal einen ukrainischen Großmeister und mit zehn wird er mit der deutschen Jugendnationalmannschaft Europameister. Marc Lang hat gegen Vincent keine Chance, obwohl er 35 Jahre mehr Schacherfahrung auf dem Buckel hat. Führend ist er aber in einer ganz besonderen Form des Spiels: Blindsimultanschach. Das heißt: Er muss das Spielbrett gar nicht sehen, um den Gegner schachmatt zu setzen. Er spielt aus dem Gedächtnis heraus und am liebsten gegen mehrere Spieler.
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Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die größten Verschwörungen der Geschichte, D 2016
Die Amerikaner sind gar nicht auf dem Mond gelandet, die weltberühmten Bilder wurden in einem Studio gedreht. Vermuten Geheimniskrämer - und von denen gibt es viele. Die Welt ist voll von Verschwörungstheorien, wir scheinen sie zu lieben. Je absurder, desto besser. Grund genug, sich einige der Theorien, die der Menschheit offensichtlich keine Ruhe lassen, mal genauer anzuschauen. Mit dabei im Ranking: Klassiker wie das Attentat auf JFK - die Tat eines verstörten Einzelgängers oder eine groß angelegte Verschwörung? Auch immer wieder im Fokus: Mutmaßungen über die Freimaurer - eine Truppe Superschurken, die die Weltherrschaft an sich reißen und in sämtlichen Kriegen und Revolutionen der vergangenen Jahrhunderte die Finger im Spiel hatten, oder nur eine leicht verschrobene Bruderschaft, aus deren Reihen rein zufällig mehrere Gründungsväter und Präsidenten der USA stammen? Interessante Hypothesen existieren natürlich auch zum 11. September 2001. Und wenn es mal kein Ereignis ist, über das sich spekulieren lässt, gibt es ja noch allerhand Geheimbotschaften, mit denen man sich beschäftigen kann: In der Bibel lassen sich zum Beispiel haufenweise rätselhafte Zahlencodes entdecken, Hildegard von Bingen benutzte eigene Schriftzeichen, und Nostradamus schrieb in eigentümlichen Versen. Das kann doch alles kein Zufall sein! In jüngerer Vergangenheit machen dagegen immer wieder Songtexte von sich reden. Paul McCartney sei seit 50 Jahren tot, behaupten einige Verschwörungstheoretiker, das würden die Lyrics von "Revolution No. 9" beweisen, die rückwärts abgehört folgendes offenbaren: "Turn me on, dead man." Aha! Häufig liefern Verschwörungstheorien Erklärungen für Phänomene, die sich schlecht oder gar nicht erklären lassen. Zwar sind die meisten an den Haaren herbeigezogen, aber nicht alle können widerlegt werden. Ein Großteil ist dazu noch überaus unterhaltsam. Überzeugen Sie sich selbst in den "Glorreichen 10" - "Die größten Verschwörungen der Geschichte". Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
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Sketch History SKETCH Neues von gestern, D 2015
Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Columbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orléans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
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Death in Paradise KRIMISERIE Ein stummer Zeuge (Staffel: 5 Folge: 1), GB 2015
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
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Death in Paradise KRIMISERIE Die Smaragdinsel (Staffel: 5 Folge: 2), GB 2015
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
Lewis KRIMIREIHE Mit reinem Gewissen - Der Oxford-Krimi (Staffel: 8), GB 2014
Zuerst gibt es einen Brandanschlag auf seine Jagdhütte, und dann wird die Leiche des Neurochirurgen Alistair Stoke in der Nähe gefunden. Er wurde mit einem Kopfschuss getötet. Es gibt viel zu tun für den frischgebackenen Detective Inspector Hathaway. Seine Bitte nach mehr Personal bringt seine Vorgesetzte Innocent auf die Idee, Lewis zu bitten, aus seinem Ruhestand noch einmal in den aktiven Dienst zurückzukehren. Nun arbeiten beide am Fall Alistair Stoke. Dieser war sehr von sich überzeugt. Bei der Hirnoperation an dem Teenager Nabeel Norran, die er unter Alkoholeinfluss durchgeführt haben soll, unterläuft ihm ein Fehler. Doch sein Freund Tom Marston entlastet ihn. Haben Nabeels Eltern Rache geübt? Die Vermutung erhärtet sich, als kurz darauf auch Tom Marston erschossen aufgefunden wird. Aber auch eine militante Tierschutzorganisation gerät durch ins Internet gestellte Videos unter Verdacht. Ihnen waren die Abschusspraktiken Stokes und Marstons ein Dorn im Auge. Detective Inspector Hathaway muss sich erst einmal in seiner neuen Rolle als Inspektor und Chef zurechtfinden. Seinen Sergeants überträgt er keine verantwortungsvollen Aufgaben und verschleißt dadurch einige Kollegen. Auch seine jetzige Sergeantin Maddox überlegt bereits, ihre Versetzung zu beantragen. Kann die Rückkehr Lewis' in den aktiven Dienst funktionieren? Hathaway und Lewis mit gleichem Dienstrang? Aber jetzt ist Hathaway der Chef. Oder finden sie eine ganz andere Lösung?
ZDFneo Film
Marie Brand und der Liebesmord TV-KRIMINALFILM, D 2017
Jennifer Winkler, Teilhaberin der Online-Partnervermittlung "Amore Grande", wird tot aufgefunden. Was zunächst nach Herzversagen aussieht, zeigt sich bald als Mord. Marie und Simmel ermitteln. Verdächtig sind die Miteigentümer Karsten und Christian Wenke. Vater und Sohn werden von den Ermittlern ins Visier genommen, da beide ein Motiv haben: Jennifer Winkler hat sich mit illegalen Mitteln in die Firma eingebracht und ihren Einfluss weiter ausbauen wollen. Überhaupt scheint das Unternehmen, das in starker Konkurrenz zu anderen Anbietern steht, es mit dem Gesetz und der Moral nicht allzu ernst zu nehmen. Die Kommissare finden heraus, dass Jennifer Winkler gemeinsam mit Karsten Wenke einen Kunden, Dr. Steffen Gruber, erpresst hat. Winkler und Wenke fanden heraus, dass mehrere Frauen, mit denen Gruber sich getroffen hat, kurz nach dem Treffen starben. Am Tag der Geldübergabe wurde dann Jennifer Winkler ermordet. Ist Dr. Gruber der Täter oder vielleicht doch Ben Seidel, ein ehemaliger Arbeitskollege von Jennifer, mit dem sie kurz liiert war und der die Trennung nicht akzeptieren wollte? Seidel agiert als Stalker und scheint zu allem bereit.
ZDFneo Film
Die Lebenden und die Toten (1) - Ein Taunuskrimi TV-KRIMINALFILM, D 2016
Eine Mordserie, deren Opfer auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, setzt die Ermittler vom K11 Hofheim massiv unter Druck. Im Taunus werden drei Menschen von einem Scharfschützen erschossen - bald schon ist in den Medien vom "Taunus-Sniper" die Rede, und in der Öffentlichkeit macht sich Verunsicherung breit. Bei dem Sniper scheint es sich um einen hochgradig strategisch agierenden Killer zu handeln. Neben den Ermittlern Oliver von Bodenstein, Pia Kirchhoff und Kai Ostermann kommt in diesem Fall auch LKA-Profiler Andreas Neff zum Einsatz. Sie finden heraus, dass nicht die Erschossenen, sondern ihre Angehörigen die eigentlichen Opfer sind. Die Ermittler dringen immer tiefer ein in ein kompliziertes Geflecht aus Schuld und Rache - und kommen Schritt für Schritt einem handfesten Medizinskandal auf die Spur.
ZDFneo Serien
Bad Banks THRILLER-SERIE Die härteste Währung (Staffel: 1 Folge: 5), D 2018
Jana tut alles dafür, das Großprojekt "Leipzig 2025" trotz aller Widrigkeiten zum Erfolg zu führen. Doch der Druck auf sie nimmt zu. Fenger kann und will sie offenbar nicht mehr schützen. Als sie eine bittere Erfahrung hinnehmen muss, gibt es für Jana aber kein Zurück mehr. Sie und Adam schmieden einen Plan mit weitreichenden Folgen. Kurz nachdem Jana ihr Insiderwissen an eine einschlägige Internetplattform weitergegeben hat, wird sie brutal überfallen, und die gesammelten Beweise über Christelles Machenschaften werden gestohlen. Jana ist am Boden zerstört, sie hat hoch gepokert und alles verloren.
ZDFneo Serien
Bad Banks THRILLER-SERIE Die Höhle des Löwen (Staffel: 1 Folge: 6), D 2018
Die Ereignisse überschlagen sich. Die Deutsche Global Invest steht vor dem Aus, und Deutschland steht vor der nächsten Finanzkrise. Hat das alles Jana ausgelöst? Fengers größter Feind, der listige Finanzchef Sydow, spielt eine üble Intrige. Gabriel Fenger ist das Bauernopfer, und Jana wird klar, wie weit sie gegangen ist. Dagegen ist für Christelle Leblanc endlich die Zeit gekommen. Sie setzt die Politik unter Druck, ihre pleite gegangene Bank soll gerettet werden, und zwar von deutschen Steuergeldern. Christelle Leblanc wechselt aus dem Fürstentum an den Main. In ihrem Büro empfängt sie eine alte Bekannte, die sich um eine Stelle bewirbt. Das doppelbödige Duell geht in die nächste Runde. Wer wird diesmal gewinnen?
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Parfum KRIMISERIE Ambra (Staffel: 1 Folge: 1), D 2018
Niederrhein, 2018. Die Ermittlungen zum brutalen Mord an der Sängerin "K" führen Nadja Simon zu fünf ehemaligen Internatsschülern. "K" war damals der umschwärmte Mittelpunkt ihrer Clique. Als die fünf sich nach 20 Jahren als Mordverdächtige wieder begegnen, droht ein altes Geheimnis ans Tageslicht zu gelangen. Angeregt durch Patrick Süskinds "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders", experimentierten die Teenies mit menschlichem Duft. Doch gehören die bizarren Praktiken, die im Roman beschrieben werden, tatsächlich der Vergangenheit an?
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Parfum KRIMISERIE Skatol (Staffel: 1 Folge: 2), D 2018
Das Zusammentreffen der Clique lässt alte Konflikte aufleben. Nadja erfährt, dass die fünf damals in einer Ruine ihren Geruchssinn trainierten, und findet prompt in der Nähe eine Leiche. Gemeinsam mit Kommissar Köhler ermittelt Nadja im Umfeld des Internats, wo damals alle - auch der Internatsdirektor - in "K" verliebt waren. Die Methoden der Ermittlerin führen zum Streit mit Staatsanwalt Grünberg, mit dem Nadja eine heimliche Affäre hat.
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Parfum KRIMISERIE Synthese (Staffel: 1 Folge: 3), D 2018
Eine Entdeckung an der Ruine verstärkt Nadjas Verdacht, dass zwischen "K" und Merten ein Zusammenhang besteht. Im Verhör berichten die Verdächtigen von ihrer Faszination fürs Riechen. Mit Mertens Verschwinden wollen die fünf nichts zu tun gehabt haben. Doch dann wird seine Leiche gefunden: Sie ist auf dieselbe Weise entstellt wie die von "K". Unterdessen will Grünberg die Affäre mit Nadja beenden - die erfährt, dass sie schwanger ist.
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Inspector Barnaby KRIMIREIHE Mord mit Groove (Staffel: 10 Folge: 4), GB 2003
Die legendäre Rockband "Hired Gun" plant beim großen Midsomer Rock Festival ein Comeback. Gitarrist Gary Cooper ist überzeugt, dass ihm jemand nach dem Leben trachtet. Aber es erwischt zunächst Leadsängerin Mimi auf offener Bühne und dann den Drummer Nicky Harding. Die Vorstellung, dass eines der Idole seiner Jugend möglicherweise ein Mörder sein könnte, schmerzt Inspector Barnaby sehr.
ZDFneo
Neu im Kino KINOMAGAZIN "Once Upon a Time. in Hollywood" von Quentin Tarantino, D 2019
Ein zweitklassiger Westerndarsteller und sein Stuntman sind die Helden des neuen Films von Quentin Tarantino, der seine Stars Leonardo DiCaprio und Brad Pitt in das Hollywood von 1969 schickt. Tarantinos Thriller-Komödie ist eine Hommage an eine vergangene Ära: Die Zeit der Hippies, des Vietnam-Kriegs und des "Neuen Hollywood". Es ist auch das Jahr, in dem Sharon Tate in ihrem Haus von den Anhängern des berüchtigten Charles Manson ermordet wurde.
ZDFneo Serien
Inspector Barnaby KRIMIREIHE Denn du bist Staub (Staffel: 10 Folge: 5), GB 2007
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
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